Nach einem weiteren Treffen zwischen Gemeinde und Sportverein werden die Planungen zu einem Ausweichsportplatz hinter der ehemaligen Tennishalle der TuS nun weiterverfolgt. Dieser Platz soll im Wesentlichen dem Sommertraining dienen, in denen die beiden anderen Sportstätten jährlich instandgesetzt werden und es daher zu Engpässen kommt. Ein Lärmschutzgutachten ist bereits beauftragt. Änderungen von Bebauungsplänen unter Berücksichtigung der Standortgegebenheiten werden als nächstes beraten.
Bürgermeisterin Martina Falkenberg
Aktuell September 2010
Alter Sportplatz an der Turnhalle weiterhin gesperrt
Wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten bleibt der Alte Sportplatz an der Turnhalle voraussichtlich bis Ende Oktober gesperrt. Auch wenn sich bereits eine Grünfläche ausbilden konnte, so ist diese noch nicht belastbar. Unbefugten ist es daher nicht gestattet, den Platz zu betreten. Schilder weisen auf die Sperrung des Platzes hin. Im Interesse aller, die sich einen gut bespielbaren Platz wünschen, sollte sich jeder an dieses Verbot halten und auch Kinder darauf aufmerksam machen.
Der neue Sportplatz konnte planmäßig zur neuen Saison für den Spielbetrieb freigegeben werden.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Aktuell August 2010
Sportstätten wegen Sanierung gesperrt
Unsere Sportstätten werden derzeit aufwändig saniert. Der neue Platz hat Rollrasen in den Strafräumen erhalten. Dank unserem Platzwart Herrn Berodt, der den Platz zusätzlich zur Sprinkleranlage regelmäßig spätabends mit Wasser aus dem Hydranten versorgt hat, ist der Rasen trotz der trockenen und heißen Witterungsverhältnisse gut angewachsen und soll Ende August wieder bespielbar sein.
Der alte Platz an der Turnhalle wird von der Firma Schlatermund mit Drainage versehen und anschließend hergerichtet. Schilder weisen bereits auf die Sperrung des Platzes hin. Bis voraussichtlich Ende Oktober soll der Platz nicht betreten und bespielt werden. Im Interesse aller, die sich möglichst zeitig einen guten Platz wünschen, sollte sich jeder an dieses Verbot halten und auch Kinder darauf hinweisen.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Aktuell Mai 2010
Sanierung beschlossen
Am 3. Mai gab es eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bildung und Soziales unter Leitung von Wilfried Falkenberg (SPD) und Beteiligung des Bauamtes zur Sportstättensanierung, da dem Ausschuss die Aufgabe übertragen worden war, über die Verwendung der Haushaltmittel von 50.000 Euro für die Sanierung zu entscheiden.
Mögliche Sanierungskonzepte
Der alte Sportplatz hat sich nach den Bodenproben in der Deckschicht als gar nicht so schlecht herausgestellt wie ursprünglich angenommen. Problematisch ist vor allem, dass der Untergrund zu wenig wasserdurchlässig und der Platz daher wenig belastbar ist. Aufgrund der aktuellen Bodenuntersuchungen hat der Sachverständige Prof. Thieme-Hack ein Sanierungskonzept erarbeitet, nach dem aus dem alten Platz für 50.000 Euro ein wirklich belastbarer Sportrasen entsteht. Ursprünglich hätte dieses laut Gutachten über 100.000 Euro gekostet.
Nachteil hierbei ist, dass ein komplett neuer Rasen angesät wird und die Fläche für ein Jahr nicht bespielt werden könnte. Trainingsflächen in Brunstorf und Hohenhorn stehen zur Ver-fügung, sind aber unbeleuchtet. Darum wurde vom Planer eine Variante vorgeschlagen, die die Bespielbarkeit des Rasens im Herbst sichergestellt hätte, Kosten 40.000 Euro. Allerdings wären Unebenheiten, Ungräser und Höhenlagen der Oberfläche, z.B. in den Torräumen, nicht beseitigt worden.
Pro und Contra der Sanierung
Ziel der Ausschuss-Sitzung am 3. Mai war es, gemeinsam mit der TuS Dassendorf eine Sanierungsvariante auszuwählen und zu besprechen, wie ggf. Ausfallzeiten überbrückt werden könnten. Vertreter der TuS betonten, dass keine der Varianten für den Verein in Frage kämen, da die Sperrzeiten des alten Platzes eine Belastung des Spiel- und Trainingsbetriebes darstellten, die Verein, Spieler und Eltern nicht tragen könnten. Dadurch, dass nur der alte Sportplatz eine Beleuchtung aufweist, sei dieser für Spiel- und Trainingsbetrieb – auch bei verkürzter Sanierungsfrist - unentbehrlich. Hinweise dazu, dass auch bei Umwandlung in eine Kunstrasenfläche der Platz für ein halbes Jahr nicht zur Verfügung gestanden hätte, wurden damit beantwortet, dass in diesem Fall die Bereitschaft seitens des Vereins und der Sportler zur Überbrückung der Frist gegeben gewesen wäre. TuS und CDU-Ausschussmitglieder vertraten die Lösung, kein Geld in die Verbesserung des alten Sportplatzes zu investieren, hingegen ca. 14.000 Euro zur Optimierung des Neuen Platzes zu nutzen und weiter das Ziel der Schaffung eines Kunstrasenplatzes zu verfolgen. Wie und wo dies zu erreichen sei, erläuterten sie nicht. Die Nachhaltigkeit der vom Fachmann vorgeschlagenen Sanierungsmaßnahme bezweifelt die TuS. Außer der Maximalforderung eines Kunstrasenplatzes wurde von TuS und CDU keine Alternative zur nachhaltigen Verbesserung der derzeitigen Möglichkeiten aufgezeigt. Gleichzeitig wiesen sie aber auf die Gefährdung hin, die vom schlechten Zustand des alten Sportplatzes ausgeht und drohten bei Verletzungen mit Klagen gegen die Gemeinde als Eigentümerin der Plätze.
Der Ausschuss hat beschlossen
Die Mehrheit des Ausschusses (SPD und GuD) sah sich in der Verantwortung, diese Gefahren zu beseitigen und gerade wegen der Wichtigkeit des alten Platzes als Spiel- und Trainingsfläche für eine nachhaltig verbesserte Nutzbarkeit zu sorgen. Der Ausschuss hat daher mehrheitlich die vollständige Sanierung des alten Sportplatzes beschlossen. Sollten die bereitgestellten Mittel von 50.000 Euro dafür nicht vollständig benötigt werden, würden diese in die Verbesserung des neuen Sportplatzes investiert werden.
Auch wenn für Verein, Sportler, Eltern eine schwierige Zeit der Überbrückung des Trainings- und Spielbetriebes ansteht, so wird mit Abschluss der Sanierungsarbeiten im Sommer nächsten Jahres der Alte Sportplatz erstmals als belastbare Sportfläche zur Verfügung stehen.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Aktuell April 2010
Sportplätze werden saniert
Im Haushalt 2010 werden 50.000 Euro zur Sanierung der gemeindeeigenen Sportplätze bereitgestellt, nachdem in den vergangenen Monaten intensiv über dieses Thema beraten wurde.
Das im vergangenen Jahr bei einem unabhängigen Ingenieurbüro erstellte Konzept für die Sportstättenentwicklung hatte als kostengünstigste, bedarfsgerechte Lösung die Sanierung des alten Platzes und die Schaffung einer Kunststoffrasen-Trainingsfläche (möglicher Standort zwischen Tennishalle und Vereinsheim) ergeben mit Gesamtkosten von rund 192.000 Euro, deren Bereitstellung im Fachausschuss signalisiert wurde. So wäre das Hauptanliegen der Gemeinde, möglichst wetter- und pflegeunabhängige Trainingsmöglichkeiten für den Kinder- und Jugendbereich zu schaffen, umsetzbar gewesen. Da die TuS Dassendorf diese Lösung leider ablehnte, sollte von Seiten des Sportvereins geprüft werden, ob mit Hilfe von Fördermitteln und Sponsorengeldern doch noch ein großer Kunststoffrasen zu realisieren sei. Die von der Gemeinde in Aussicht gestellten Mittel stünden weiterhin zur Verfügung, mögliche Standorte würden geprüft.
Ein aktuelles Angebot für die Erstellung eines Kunststoffrasens ergab die Summe von 460.000 € inkl. MWSt., jedoch ohne Lärmschutzmaßnahmen und ohne Berücksichtigung weiterer Projektrisiken, die in anderen Kommunen schon zu erheblichen Preissteigerungen geführt haben. Die TuS hat angegeben, 40.000 Euro an Fördermitteln (Landessport-verband/ Kreissportverband), 45.000 Euro durch Leistungen eines Sponsors, bis zu ca. 15.000 Euro durch Eigenleistung und möglicherweise 20.000 Euro durch „Kleinpatenschaften“ aufbringen zu können.
Mindestens 340.000 Euro wären somit immer noch bei der Gemeinde verblieben. Diese Summe wich erheblich von der ursprünglich in Aussicht gestellten ab. Aufgrund der derzeitigen Finanzsituation der Kommune wäre außerdem nur eine Kreditfinanzierung der Maßnahme über ca. 25 Jahre in Frage gekommen. Ein Zeitraum, in dem – selbst nach Herstellerangaben- spätestens nach 15 Jahren schon wieder ein neuer Kunststoffbelag fällig wäre.
Die CDU setzte sich in den Haushaltsverhandlungen weiterhin für eine Kreditfinanzierung eines großen Kunststoffrasenplatzes ein - ohne einen Standort für einen solchen Platz benennen zu können.
Der alte Sportplatz stellte sich als Standort immer mehr als fraglich heraus – zumindest ohne weitreichende Lärmschutzmaßnahmen. Für andere Standorte kommt aufgrund des Anwohnerschutzes keine Flutlichtanlage in Frage. Wo sollte ein solcher Platz also überhaupt hin? Kein Befürworter des Kunstrasens konnte darauf bisher eine schlüssige Antwort geben.
Mehrheitlich lehnte die Gemeindevertretung vor den genannten Hintergründen die Bereitstellung der Haushaltsmittel für einen großen Kunststoffrasenplatz ab.
Da der Sportverein den Bau einer Kunststoffrasen-Trainingsfläche weiterhin ablehnt, wurde beschlossen, ausschließlich die vorhandenen Rasenplätze zu sanieren. Dafür wurden 50.000 Euro im Haushalt bereitgestellt. Das Bauamt prüft derzeit wirtschaftliche Umsetzungsmöglichkeiten.
Auch für mögliche Kooperation mit Nachbargemeinden gäbe es Perspektiven. Wenn sich Gemeinden (bzw. Sportvereine) mit ihren Anliegen zusammentun, können ggf. Fördermittel der AktivRegion in Anspruch genommen werden. Dies setzt jedoch Kompromiss- und Gesprächsbereitschaft auf allen Seiten voraus. Mit der Sanierung unserer Sportstätten wurde eine Lösung gefunden, die auch längerfristigen Überlegungen nicht im Wege steht.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Aktuell Februar 2010
Kunstrasenplatz für Dassendorf
Woher die Gelder kommen könnten
TuS Dassendorf betreut zurzeit 226 Fußballer in 12 Mannschaften. Für Spiel – und Trainings-betrieb stehen Platz 1 (neuer Sportplatz) und Platz 2 (alter Sportplatz) zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es noch drei „Bolzplätze“ zum Freizeitkicken.
Die Einfeldsporthalle wird von anderen Sportarten gut genutzt. So sind die Fußballer auch im Winter auf die Sportplätze angewiesen. Da ist es verständlich, dass sie sich einen Kunstrasen wünschen, der wesentlich weniger Pflegezeiten beansprucht und auch bei Frost bespielbar ist. Um die Notwendigkeiten im Dassendorfer Sport feststellen zu lassen, hat Prof. Thieme-Hack der Fachhochschule Osnabrück in 2009 eine „Bedarfsanalyse für Sportflächen im Freien“ erstellt, die fünf Lösungsmöglichkeiten vorsieht.
Falls die Erstellung einer neuen Sportanlage am Rande unseres Ortes nicht in absehbarer Zeit zu verwirklichen ist (Variante 5), wünscht sich die TuS weiterhin einen Kunstrasen auf Platz 2 (Variante 4), Kosten laut Gutachten etwa 500.000 Euro. Auch die laut Gutachten günstigste Lösung (Variante 2) deckt den Mindestbedarf an Sportflächen. Diese Variante sieht ein Trainingsfeld mit Kunstrasen, z.B. an der Tennishalle, vor für etwa 200.000 Euro.
Die Mehrheit im Ausschuss für Bildung und Soziales kann sich vorstellen, diese Variante zu verwirklichen. Aktuell sind die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinden sehr begrenzt, viele Kommunen müssen sich auf die Wahrnehmung ihrer Pflichtaufgaben beschränken.
Tritt die TuS selbst als Betreiber der Sportanlage auf – wozu sie sich mittlerweile bereit erklärt hat - könnte insgesamt eine höhere Investitionssumme aufgebracht werden. Möglich wird dies, da Sportvereine (nicht aber die Kommunen) zum (Um-)Bau eigener (oder dauerhaft gepachteter) Sportflächen Fördermittel von Kreis- und Landessportverbänden beantragen können. Außerdem kann ein Sportverein Privatkredite aufnehmen. was den Kommunen unter-sagt ist.
Vor diesem Hintergrund hat der Ausschuss einstimmig empfohlen, dass Bürgermeisterin Fal-kenberg mit der TuS Dassendorf über einen möglichen Vertrag zur Trägerschaft und Finan-zierung eines Kunstrasenplatzes auf der Basis der Bereitstellung von Gemeindemitteln in Höhe von 192.000 Euro verhandelt. Die TuS will kurzfristig beraten, welche Eigenleistungen, Zuschüsse und Darlehen sie aufbringen kann. Im Rahmen der Haushaltsverhandlungen wird über das weitere Vorgehen beraten.
Wilfried Falkenberg, Ausschussvorsitzender Bildung und Soziales
Aktuell Dezember 2009
Lärmschutz am Bornweg
Unübersehbar steht er da: Der Lärmschutzwall am Bornweg auf Höhe des Parkplatzes am TuS-Vereinsheim. Notwendig wurde dieser, da ein Anlieger gegen Lärm geklagt und die Kreisbehörde gegenüber der TuS den Betrieb des Parkplatzes und des Vereinsheims mit erheblichen Auflagen versehen hatte. Die Gemeinde hat daraufhin dem Bau des Walls zugestimmt und die benötigte Fläche gepachtet. Ein Dassendorfer Unternehmer erklärte sich bereit, den Wall kostenfrei zu errichten. Für die Bepflanzung mit heimischen Gewächsen sorgt der Sportverein. Die Pflege des Walls trägt die Gemeinde.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
TUS – Neuer Vorstand
Diskussion zur Sportplatzsituation
Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Fachausschusses Wilfried Falkenberg habe ich mit dem neuen TuS-Vorstand Jörg Ziolek und Nils Jürgens den Entwurf des Sportstättenkonzepts erörtert, Kompromisse besprochen, die die Trainingssituation verbessern könnten, aber auch die finanzielle Lage der Kommune nicht unberücksichtigt lassen.
Mitte Januar wird in einer Sitzung des Fachausschusses das weitere Vorgehen beraten. Für eine „große Lösung“ samt Kunstrasen wird der Sportverein Möglichkeiten aufzeigen, sich selbst zu beteiligen und damit ggf. Fördermittel zu erhalten, die eine Kommune als Bauträger nicht bekäme. Standorte, die für Trainings- und Spielbetrieb in Frage kämen, sollen von der Gemeinde geprüft werden.
Wir haben mit der TuS vereinbart, im nächsten Jahr die Pflegezeiten der Sportplätze besser abzustimmen. Hierzu wird es Ende Dezember ein weiteres Gespräch zwischen TuS und Gemeinde geben.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Aktuell Oktober 2009
Einwohnerversammlung
Drei Stunden Sportstättenkonzept
Am 11. September hat eine Einwohnerversammlung zum Thema Sportstätten stattgefunden. Rund 60 Einwohner sind meiner Einladung gefolgt und haben sich vom geladenen Experten der Fachhochschule Osnabrück, Professor Thieme-Hack, den Entwurf des von der Gemeinde beauftragten Sportstättenentwicklungskonzeptes erläutern lassen.
Demnach ist festzuhalten, dass die TuS-Fußballsparte für eine ausreichende Versorgung zwei intakte Großspielfelder für Trainings- und Spielzwecke benötigt. Daraus abgeleitet stellte Herr Professor Thieme-Hack fünf Lösungsvarianten vor. Neben zwei Großspielfeldern aus Naturrasen wurden auch Alternativen eines Trainings- oder Großspielfeldes aus Kunstrasen erörtert und Kostenschätzungen dargestellt.
Drei Stunden lang wurde allein zu diesem Themenbereich rege, offen und konstruktiv diskutiert. Dabei war die Meinung des Publikums zum tatsächlichen Bedarf der Sportflächenausstattung und vor allem zur Bereitstellung finanzieller Mittel durchaus geteilt.
Das von mir gewählte Vorgehen, die Bürger bewusst vor den Entscheidungen in den zuständigen Gremien zu informieren und anzuhören und nicht bereits beschlossene Tatsachen zu verkünden, ist bei den Anwesenden gut angenommen und genutzt worden. Eine Niederschrift der gesamten Versammlung können Interessierte auf unserer Homepage unter www.dassendorf.de einsehen.
In den nächsten Wochen erstellt der Gutachter die endgültige Fassung des Konzeptes. Dabei werden auch die Anregungen der Einwohner aufgenommen. Beratungen der gemeindlichen Gremien und Fraktionen sowie Gespräche mit dem neuen TuS-Vorstand werden sich anschließen. Insbesondere gilt es auszuloten, wie und in welcher Größenordnung ein solches Projekt finanziert werden kann und welche Varianten planungsrechtlich überhaupt durchführbar sind.
Ziel ist es, eine tragfähige Lösung zu finden, die dem Bedarf an Trainingsmöglichkeiten der Fußball-sparte unseres Sportvereins gerecht wird und insbesondere den Kindern und Jugendlichen im Verein wieder eine attraktive Perspektive bietet.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Aktuell August 2009
Sportstätten
Konzept in Arbeit
Die Fachhochschule Osnabrück erarbeitet derzeit ein von der Gemeinde Dassendorf in Auftrag gegebenes Konzept zur Verbesserung der Sportstättensituation. Am 8. Juli hat es dazu einen Termin mit Vertretern der Gemeinde, der TuS und der Fachhochschule gegeben, ein Konzeptentwurf Anfang September vorliegen.
Am 11. September um 19 Uhr ist eine Einwohnerversammlung im Multifunktionssaal geplant, auf der Professor Thieme-Hack seine Ausarbeitungen präsentieren wird. Alle Interessierten sind dazu eingeladen, sich diesen Termin schon einmal vorzumerken.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Aktuell Juli 2009
Lärmschutzwall
Neues Verfahren Anlieger-TuS
Die mögliche Errichtung eines Lärmschutzwalles am Bornweg auf der Höhe des Parkplatzes am TuS-Vereinsheim bleibt weiter ein Thema. Zu einer Einigung zwischen Anlieger, Kreis und TuS haben alle bisher von Seiten der Gemeinde getroffenen Vorbereitungen für einen Lärmschutzwall allerdings bisher nicht führen können. Die Gemeinde selbst ist am Klageverfahren nicht beteiligt.
Nach Auskunft des Sportvereins hat der Anwohner nun erneut Klage eingereicht. Der Lärmschutzwall soll laut Aussage der TuS daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht gebaut werden. Ende Mai wurde ein neues Lärmschutzgutachten erstellt. Welches weitere Vorgehen daraus abzuleiten ist, bleibt abzuwarten, auch da sich durch die vom Betreiber vorgenommene Schließung des Vereinsheims das Umfeld geändert hat.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Sportstättenkonzept
Sportplätze unter der Lupe
Im Rahmen des in der Gemeindevertretung beschlossenen Sportstätten-Entwicklungskonzeptes soll nach einer zukunftsfähigen Lösung gesucht werden, um die Ausstattung und Nutzung unserer Sportstätten mittelfristig zu verbessern. Die Fachhochschule Osnabrück hat von der Gemeinde Dassendorf einen entsprechenden Auftrag erhalten. Bei einem Ortstermin am 8. Juli werden die vorhandenen Anlagen besichtigt, vermessen und durch Aufgrabungen beurteilt. Die Experten der Fachhochschule werden gemeinsam mit der Gemeinde, Vertretern des Sportvereins und dem Platzwart Gespräche über den Bedarf und die Nutzung führen. Künftige Ansprechpartner der TuS stehen derzeit jedoch noch nicht fest, da ihr Vorstand zum 9. Juli seinen Rücktritt angekündigt hat. Es bleibt zu hoffen, dass sich eine tragfähige Nachfolgerregelung findet, um die notwendige konstruktive Beteiligung des Sportvereins an einem Zukunftskonzept für unsere Sportplätze sicherzustellen.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Aktuell Mai 2009
Weiterer Zuschuss zur Tennishalle
Giebel muss saniert werden
Bereits im Jahr 2004 hatte die Gemeinde Dassendorf mit der TuS Dassendorf vertraglich vereinbart, einen Zuschuss in Höhe von bis zu 150.000 Euro für den Umbau der Tennishalle zu zahlen. Diese finanzielle Förderung ist auch erfolgt. Die Tennishalle gehört der TuS und wird von ihr betrieben. Im Gegenzug ist in Ziffer 7 des Vertrages geregelt, dass die TuS sich verpflichtet, das gesamte Gebäude künftig instand zu halten und zu bewirtschaften, so dass die geplante Nutzung ermöglicht wird.
Ende 2008 bezuschusste die Gemeinde bereits die Sanierung des Ostgiebels der Tennishalle mit 8.000 Euro. Die Gemeindevertretung beschließt jetzt, erneut abweichend von der bestehenden vertraglichen Regelung, der TuS Dassendorf für die Sanierung des Westgiebels der „Tennishalle“ (Gesamtkosten ca. 16.000 Euro) einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro zu gewähren unter der Voraussetzung, dass die TuS nachweist, dass eine alleinige Finanzierung durch die TuS finanziell nicht möglich ist.
Zudem wird die TuS aufgefordert, der Gemeinde darzulegen, welchen Sanierungsbedarf die „Tennishalle“ in den nächsten Jahren haben wird, um künftigen Finanzierungsbedarf beurteilen zu können. (snow)
Aktuell April 2009
Lärmschutzwall
Rechtliche Basis wird geschaffen
Schon mehrfach hat sich die Gemeindevertretung mit dem Thema „Errichtung eines Lärmschutzwalles“ am Bornweg auf Höhe des Parkplatzes am TuS-Vereinsheims beschäftigt. Ein Anlieger hatte gegen Lärm geklagt und die Kreisbehörde den Betrieb des Parkplatzes und des Vereinsheims mit erheblichen Auflagen versehen. In der Gemeindevertretersitzung am 30. März wurde die Errichtung dieses Walls zuletzt beschlossen. Ein Dassendorfer Unternehmer wird den Wall errichten und die Gemeinde von den Baukosten freihalten. Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt, dass das für den Wall vorgesehene Gelände jedoch weder der Gemeinde gehört noch von Gemeinde oder TuS gepachtet wurde.
Diesem Umstand wird nun Abhilfe geschaffen. Der Eigentümer hat sich bereit erklärt, der Gemeinde diese Fläche – ebenso wie auch schon die Fläche des gesamten „Neuen Sportplatzes“ – zu verpachten. Ein entsprechender notarieller Vertrag wird derzeit ausgearbeitet.
Erst wenn die Eigentumsverhältnisse in Ordnung gebracht worden sind, kann mit dem Bau des Walles begonnen werden.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Aktuell März 2009
Konzept für Sportstätten gesucht
Seit Jahren herrschen in unserer Gemeinde schlechte Bedingungen für den Fußball-Sportbetrieb. Ein Sportstätten-Entwicklungskonzept könnte klären, welche Maßnahmen getroffen werden müssten, um diese Situation im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten zu verbessern.
Sportstätten in der Gemeinde
Dassendorf verfügt über zwei Sportplätze. Der „neue“, Mitte der 1980er Jahre gebaut, ist in gutem Zustand und wird im Wesentlichen für Schulsport und Spielbetrieb des Sportvereins genutzt. Der „alte“ Sportplatz direkt an der Turnhalle ist in einem sehr schlechten Zustand, eine Rasenfläche kaum noch auszumachen. Hier findet der Trainingsbetrieb des Sportvereins statt, was der Zustand des Platzes allerdings in weiten Teilen des Jahres kaum zulässt. Die Gemeinde verfügt außerdem über drei Bolzplätze, die nicht zu bewässern und daher nur schwer in Schuss zu halten sind. Dieses sind die Bedingungen, unter denen der Sportverein seit Jahren versucht, einen Trainings- und Spielbetrieb zahlreicher Mannschaften aufrecht zu erhalten.
Es wurde daher der Ruf nach Kunstrasen laut. Eine Maßnahme, von der so mancher sich die Lösung der oben genannten Probleme erhofft. Ein Kunstrasen kostet (Erfahrung in anderen Gemeinden) bis zu rund 500.000 Euro. Geld, das die Gemeinde derzeit nicht hat. Eine Finanzierung wird erhebliche Gemeindemittel auf Jahre binden. Ein (Finanzierungs-)-Konzept dafür wurde in den letzen Jahren nicht erstellt.
Professionelle Beratung nutzen
Ich halte es bei einer Maßnahme dieser Größenordnung für dringend geboten, professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Bereits im Vorfeld der letzten GV-Sitzung habe ich mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Schule und Sport, Wilfried Falkenberg, Kontakt zu einem Fachmann zur Entwicklung von Sportstätten aufgenommen. Gemeinsam haben wir uns vor Ort ein Bild gemacht. In den nächsten Wochen wird uns ein Angebot für eine entsprechende Konzepterstellung zugehen. In den Gemeindegremien werden wir darüber beraten und erste Schritte in die Wege leiten.
Probleme ernst nehmen und lösen
Ich nehme die Probleme des Sportvereins ernst, die jedoch schon seit Jahren existieren (ohne dass finanzielle Rücklagen gebildet wurden) und nicht erst in den letzen Monaten entstanden sind. Eine Lösung kann weder finanziell noch inhaltlich aus dem Ärmel geschüttelt werden.
Ich rufe alle, die an einer Lösung des Sportstätten-Problems interessiert sind, dazu auf, sich konstruktiv an der Problemlösung zu beteiligen und sich nicht gegen andere Institutionen der Gemeinde instrumentalisieren zu lassen.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Kommt der Lärmschutzwall?
In der Januarsitzung hatte die Mehrheit der Gemeindevertretung (GV) den Bau des Lärmschutzwalles nördlich des Parkplatzes des TuS-Vereinsheims aus Kostengründen abgelehnt. Zwischenzeitlich hat sich ein ortsansässiger Unternehmer bereit erklärt, den Lärmschutzwall für die Gemeinde kostenfrei zu erstellen. Daraufhin hat die GV in ihrer Februar-Sitzung erneut das Thema beraten. Beschlossen wurde, einen Lärmschutzwall unter dem Vorbehalt zu errichten, dass dieser einem richterlichen Vergleich entspricht oder im weiteren Klageverfahren eines Anliegers gegen den Kreis gefordert wird.
Weitere Voraussetzung ist, dass die Errichtung des Lärmschutzwalles für die Gemeinde kostenfrei bleibt, was die TuS garantiert. Sie selbst übernimmt die Kosten für die Bepflanzung. Die Gemeinde trägt die Planungskosten.
Der Kläger soll einen Vergleich mittlerweile abgelehnt haben. Nun bleibt abzuwarten, was im weiteren Verfahren hinsichtlich des Lärmschutzes vom Richter gefordert wird.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Aktuell Februar 2009
Bringt der Lärmschutzwall den Vergleich?
Bei der Gemeindevertretersitzung (GV) im Januar 2009 wurde von der CDU der Bau eines Lärmschutzwalles nördlich des Parkplatzes des TuS-Vereinsheimes beantragt, der mit den Stimmen von SPD und GuD abgelehnt wurde. Derzeit befinden sich Gemeinde und TuS nun aber doch in den Planungen für den Wall.
Hintergründe zum Thema Lärmschutzwall
Nach der Antragsbegründung der CDU-Fraktion sollte auf der Nordseite des Sportplatzes zum Bornweg hin ein Lärmschutzwall errichtet werden. Der Wall sei notwendig für eine Nutzung des Clubheimes der TuS nach 22 Uhr.
Ein solcher Wall entspricht nicht den Maßgaben des dortigen Bebauungsplans (B-Plan 17), der Anfang Mai 2008 (noch in der alten Wahlperiode) in diesem Bereich zuletzt geändert und den dortigen Gegebenheiten angepasst wurde. Die nun für den Lärmschutzwall vorgesehene Fläche ist im B-Plan als Parkanlage ausgewiesen, außerdem gibt es ein Lärmschutzgutachten von Februar 2008. Daraus geht hervor, dass der Parkplatz beim TuS-Vereinsheim nach 22 Uhr nicht genutzt werden darf oder ein Lärmschutzwall errichtet werden muss, der dann 20 PKW-Abfahrten innerhalb einer Stunde für das Vereinsheim ermöglicht. Andere Nutzer (z.B. aus der Volkshochschule) seien dabei ausgeschlossen.
Im Mai 2008 waren sich alle darüber einig: der Parkplatz sollte nach 22 Uhr nicht genutzt werden, auf den Bau eines Lärmschutzwalles wurde verzichtet.
Nun hat aber ein Anlieger wegen Lärmbelästigung gegen den Kreis Herzogtum Lauenburg geklagt. Als Vergleich wurde vom Richter vorgeschlagen, einen Lärmschutzwall zu errichten. Die Gemeinde war dabei zu keinem Zeitpunkt Beteiligte des Gerichtsverfahrens. Die TuS wurde dem Verfahren beigeladen und sollte mit der Gemeinde klären, ob diese die Kosten für den Bau des Walles übernehmen würde. Dies sollte letztendlich in der GV im Januar beraten werden. Der TuS-Vorsitzende wurde dazu als Sachverständiger gehört.
Unterschiedliche Standpunkte der Fraktionen
Die CDU-Fraktion vertrat die Ansicht, der Wall solle unverzüglich auf Kosten der Gemeinde gebaut werden. Ein Angebot zur Erstellung des Lärmschutzwalles über 7.888,00 Euro wurde vorgelegt, wobei die Kosten für die Bepflanzung des Walls nicht berücksichtigt wurden. Die CDU-Fraktion wies darauf hin, dass – sollte der angestrebte Vergleich mit dem Kläger nicht zustande kommen – der Richter im weiteren Verfahren ein zusätzliches Lärmschutzgutachten in Auftrag geben könnte, dass dann zu weitreichenderen Einschränkungen im dortigen B-Plan –Gebiet führen könnte.
SPD und GuD stellten heraus, dass es sich in diesem Vergleich um die Nutzung des Parkplatzes ab 22 Uhr handele. In dieser Zeit würde der Parkplatz regelmäßig nicht für laufenden Sportbetrieb genutzt. Es stehe außer Frage, sich als Gemeinde für die TuS und den Breitensport einzusetzen, allerdings handele es sich hier um eine Maßnahme zur Unterstützung eines Parkplatzes eines Clubheims zur nächtlichen Nutzung.
Dafür – so waren sich die genannten Fraktionen einig – sollte man keine Steuergelder ausgeben. Auch die endgültige Höhe der angegebenen Kosten für den Lärmschutzwall und letztendlich auch die Einigungswilligkeit in dieser Sache durch den Kläger wurde von SPD und GuD bezweifelt.
Schließlich sprach sich die GV mit den Stimmen von SPD und GuD gegen den Bau des Lärmschutzwalles aus.
Lösung in Sicht: Alle arbeiten zusammen
Erst einmal schlugen die emotionalen Wogen auf Seiten des TuS-Vorsitzenden hoch. Auch vor lautstarken Beleidigungen von GV-Mitgliedern und Bürgermeisterin wurde nicht zurückgeschreckt. In Anbetracht des erheblichen Engagements, das der TuS-Vorsitzende seit Jahrzehnten für seinen Verein aufbringt, mag man ihm solche Äußerungen nachsehen. Auch wenn ich eine Entschuldigung zu späterer Gelegenheit für angebracht gehalten hätte. Mit ruhigen, klaren Worten erreicht man meines Erachtens mehr und kann glaubwürdiger für seine Sache kämpfen. So auch in diesem Fall.
Ich wurde in den Tagen nach der Sitzung von einem Unternehmer aus der CDU-Fraktion angesprochen. Er bietet der Gemeinde an, den Wall kostenfrei zu erstellen, wobei Mutterboden aus dem Rewe-Neubau verwendet werden soll. Für die Planungskosten käme die Gemeinde auf. Nach zustimmender Rücksprache in allen Fraktionen habe ich einen Planer mit der Vorbereitung der Bauantragsunterlagen beauftragt. Die TuS hat sich bei einem Ortstermin bereit erklärt, für die Bepflanzung des Walls zu sorgen. Dem Richter wurde mittlerweile zustimmendes Verhalten der Gemeinde signalisiert.
Nach Maßgabe des Vergleiches würde ein Lärmschutzwall entlang des Parkplatzes am Bornweg folgende Ausmaße haben: Höhe des Walls 3 Meter, Länge 40 Meter, Fußbreite 7 Meter. Vor Ort wird deutlich, dass es sich um ein großes Bauwerk handeln wird, das zu erheblichen optischen Veränderungen an dieser Stelle führt. Es wird nicht nur den Lärm, sondern auch die Sichtachse zum Parkplatz verhindert, was sicherlich nicht nur Vorzüge birgt.
Für die GV im Februar wird nun ein Beschluss formuliert, aus dem hervorgeht, dass die Gemeinde den Bauantrag für einen (für sie außer den Planungskosten kostenfreien) Lärmschutzwall stellt.
Voraussetzung für den Bau des Walls soll bleiben, dass dieser damit einem richterlichen Vergleich entspricht oder im Zuge des weiteren Verfahrens gefordert wird.