Die Holsteiner Wasser GmbH versorgt im Auftrag der Gemeinde die Dassendorfer Bürgerinnen und Bürger mit Frischwasser. In regelmäßigen Abständen müssen dafür die Wasserzähler ausgetauscht werden, weil diese eine geseztlich vorgeschriebene "Leistungsdauer" (Eichfrist) haben und nur bei Einhaltung der entsprechenden Termine eine ordnungsgemäße Abrechung erfolgen kann.
Bitte gewähren Sie den Mitarbeitern, die diesen Austausch vornehmen werden, den Zutritt zu Ihrer Wohnung. Sie können sich ausweisen.
Damit die Arbeiten im Laufe des Monats September abgeschlossen werden können, hat sich Holsteiner Wasser "Verstärkung" geholt: Mitarbeiter der ortsansässigen Firma Clausen werden sie hierbei unterstützen.
Das Schulgebäude wird saniert
In diesen Tagen gleicht die Alfried-Otto-Schule einer Großbaustelle: es wurden Fassaden und Dächer neu gedämmt, Fenster ausgewechselt und Dachrinnen erneuert. Mit Beginn des neuen Schuljahres sollen diese Arbeiten im Wesentlichen abgeschlossen sein und die Schule in neuer Farbe erstrahlen. Dann verlagern sich die Bautätigkeiten auf den Schulhof: Hier werden Oberflächenentwässerungsrohre verlegt und ein neuer Bolzplatz gestaltet.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Sportstätten wegen Sanierung gesperrt
Unsere Sportstätten werden derzeit aufwändig saniert. Der neue Platz hat Rollrasen in den Strafräumen erhalten. Dank unserem Platzwart Herrn Berodt, der den Platz zusätzlich zur Sprinkleranlage regelmäßig spätabends mit Wasser aus dem Hydranten versorgt hat, ist der Rasen trotz der trockenen und heißen Witterungsverhältnisse gut angewachsen und soll Ende August wieder bespielbar sein.
Der alte Platz an der Turnhalle wird von der Firma Schlatermund mit Drainage versehen und anschließend hergerichtet. Schilder weisen bereits auf die Sperrung des Platzes hin. Bis voraussichtlich Ende Oktober soll der Platz nicht betreten und bespielt werden. Im Interesse aller, die sich möglichst zeitig einen guten Platz wünschen, sollte sich jeder an dieses Verbot halten und auch Kinder darauf hinweisen.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Neuer Landesentwicklungsplan
Bundesstraße bleibt Verkehrsachse
Grundsätzlich hat die Gemeinde selbst Planungsfreiheit auf ihrem Gemeindegebiet. Selbstverständlich müssen aber rechtliche Bestimmungen, Baugesetze, umweltrechtliche Beschränkungen, Festlegungen in Regionalplänen und Landesentwicklungsplan bei Vorhaben berücksichtigt und eingehalten werden. Daher gibt es im Verfahren einer Bebauungsplanaufstellung eine Beteiligung der „Träger öffentlicher Belange“. Hierzu gehören Fachdienste des Kreises Herzogtum Lauenburg wie Bauaufsicht, Wasserwirtschaft, Naturschutzbehörde, Denkmalschutz. Auch das Land hat Beteiligungsrechte. Daher kann es aus Sicht einer Gemeinde sinnvoll sein, Planungsvorhaben mit Kreis und Land im Vorfeld zu besprechen. Ein solches Treffen mit Vertretern der Gemeinde, des Bauamtes, des Kreises und des Innenministeriums/ Landesplanung aus Kiel hat im Juli stattgefunden.
Seniorenwohnanlage, Verlagerung des Rewe-Getränkemarktes, Erschließung des neuen Gewerbegebietes, nachhaltige Möglichkeiten der Schaffung weiterer Wohnbebauung sowie die langfristige Entwicklung eines Sportstättenkonzeptes haben wir dabei thematisiert. Getroffene Aussagen dazu werden die Gemeindevertreter zu gegebener Zeit in den Beratungen der Gemeindegremien herabziehen.
Bereits vor seinem offiziellen Erscheinen berichtete die regionale Presse vom neuen Landesentwicklungsplan. Der B 207 wurde dabei die Funktion einer Entwicklungsachse zugesprochen. Dazu befragt, stellten die Vertreter des Innenministeriums dies richtig: Die B 207 ist auch im neuen Landesentwicklungsplan eine reine Verkehrsachse. Die bisherigen Siedlungsachsen sowie die Einstufungen der Gemeinden in das zentralörtliche System behalten auch im neuen Plan ihre Gültigkeit.
Damit liegt Dassendorf weiterhin nicht auf einer Entwicklungsachse, wird nicht als zentraler Ort eingestuft und hat damit nur eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten im Hinblick auf die Schaffung neuer Wohneinheiten, Erschließung weiterer Gewerbeflächen und der Größe von Einzelhandelsflächen zur örtlichen Versorgung.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Zusammenarbeit stärkt die Dorfgemeinschaft
Jugendliche können sich in unserer Gemeinde in verschiedenen Bereichen betätigen. Die Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehr und der TuS Dassendorf stehen dabei hoch im Kurs. Manchmal kann es dabei hilfreich sein, sich gegenseitig bei seiner Arbeit zu unterstützen. Vor dem Hintergrund der Sportstättensanierung habe ich mich mit Vertretern der Feuerwehr und der TuS getroffen, um Ausweichmöglichkeiten auszuloten. Die Feuerwehr hat sich dazu bereit erklärt, dass die gepachtete Fläche gegenüber der Kirche („Festwiese“) in Abstimmung mit dem Eigentümer in den nächsten Wochen umfangreich für das Training der TuS-Mannschaften genutzt werden kann.
Tore wurden herbeigeschafft, die Rasenfläche gepflegt: viele haben zusammengearbeitet, um den Fußballern eine Trainingsmöglichkeit im Dorf bieten zu können.
Auch zwischen Volkshochschule und TuS ermöglicht die Gemeinde eine Zusammenarbeit: Für ihren wöchentlichen Vorschulkurs (mittwochs ab 8. September von 8.45 bis 10.45 Uhr; Infos bei der VHS unter 04104/ 699 146) wird die Volkshochschule die Räumlichkeiten der der betreuten Grundschule in der ehemaligen TuS-Tennishalle nutzen. 66 Prozent der Betriebskosten des Gebäudes trägt der Schulverband Dassendorf-Brunstorf-Hohenhorn.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Alfried-Otto-Grundschule
Neue Lehrer – neue Schüler – neue Busse
Am 25. August werden 47 ABC-Schützen in zwei erste Klassen an der Alfried-Otto-Grundschule Dassendorf eingeschult. Mit Christa Jensen und Anja Weyrauch (sie übernimmt eine der neuen Klassen) können zwei neue Lehrkräfte begrüßt werden, nachdem Ingrid Walther vor den Sommerferien nach 41 Jahren Schuldienst in den verdienten Ruhestand verabschiedet wurde. Ricarda Hagedorn verlässt Dassendorf ebenfalls und wird in Niedersachsen die Leitung einer Grundschule übernehmen. Das Lehrerkollegium besteht somit weiterhin aus 13 Lehrkräften. Rund 190 Schüler besuchen im Schuljahr 2010/2011 unsere Grundschule, wobei 60 Schüler davon aus den umliegenden Dörfern Brunstorf, Hohenhorn, Fahrendorf, Worth und Hamwarde kommen.
Durch diese hohe Zahl an Fahrschülern mussten wir Fahrplan, Route und Buseinsatzstärke dem Schüleraufkommen anpassen. Es werden künftig zu den „Stoßzeiten“ zwei Schulbusse mit unterschiedlichen Routen verkehren, um sämtliche Fahrschüler sicher und pünktlich in die Schule und nach Hause zu bringen. Dafür entstehen dem Schulverband Dassendorf-Brunstorf-Hohenhorn als Schulträger neben den bisher für den Schultransport geleisteten zunächst keine weiteren Kosten. Diese Regelung besteht vorerst bis Ende dieses Jahres.
Mit Beginn 2011 verändert der Kreis seine Zuschussleistungen für die Schülerbeförderung, was möglicherweise auch für den Schulverband finanzielle Auswirkungen haben wird. Im Herbst finden dazu Gespräche mit dem Kreis und der HVV statt. Vor diesem Hintergrund wird dann auch geprüft, wie stark die bereit gestellten Busse ausgelastet sind und ob die gewählten Routen sinnvoll festgelegt wurden.
Da voraussichtlich neben den Kleinbussen künftig auch große Busse zum Schülertransport eingesetzt werden, steuern die Schulbusse künftig nicht mehr den Wendelweg als Haltepunkt an (hier kann kein großer Bus wenden), sondern es werden die vorhandenen Haltestellen am Bornweg genutzt. Auf dem Weg zur Schule müssen die Schüler dann die vorhandene Ampel über den Bornweg nutzen. Auf dem Rückweg über den Wendelweg werden sie von einer Lehrkraft zur Haltestelle begleitet. Ein Zebrastreifen wurde hierfür bereits genehmigt.
Schulanfänger sind Verkehrsanfänger. Bitte achten Sie als Autofahrer besonders auf die jüngsten Verkehrsteilnehmer und nehmen Sie Rücksicht, damit alle sicher ankommen.
Martina Falkenberg, Vorsteherin des Schulverbandes Dassendorf-Brunstorf-Hohenhorn
Was wird aus Bücherei und Post?
Wegen stark sinkender Ausleihzahlen und knapper Gemeindekasse wird in den nächsten Wochen der zuständige Ausschuss für Bildung und Soziales die Zukunft der örtlichen Gemeindebücherei diskutieren. Die derzeitige Büchereimitarbeiterin Frau Höhns hat bereits angekündigt, zum Ende des Jahres ihre Tätigkeit beenden zu wollen. Ein großes Dankeschön gilt ihrem bisherigen Engagement. Wir werden gemeinsam ausloten, wie es weitergeht.
Zu Mitte Oktober wird die Post ihren Standort wechseln und künftig in „Köhlers Laden“ am Bornweg/Ecke Kreuzhornweg (ehemals Benthack) zu finden sein. Im Zuge dessen wird die Räumlichkeit im Turnhallengebäude frei. Der zuständige Ausschuss wird über die künftige Nutzung der Gemeinderäume beraten.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Das Amt wächst in die Höhe
Das Amt-Hohe-Elbgeest hat Platznot. Dem soll nun durch einen im Amtsausschuss beschossenen Ausbau des restlichen Dachgeschosses Abhilfe geschaffen werden. Das derzeit vorhandene Sitzungszimmer im 1. Stock wird in zwei Doppelbüros umgebaut. Im Dachgeschoss entstehen neben den bereits bestehenden Büroräumen ein neues zeitgemäßes Sitzungszimmer, eine Küche, Sanitärräume, acht neue Büroarbeitsplätze sowie eine Feuernottreppe. Dabei ist von Kosten in Höhe von ca. 455.000 Euro auszugehen, die die zehn Amtsgemeinden gemeinsam zu tragen haben. Ein Architekt soll mit den Detailplanungen beauftragt werden. Nach einer Wirtschaftlichkeitsabwägung hat der Amtsausschuss eine KfW-Kreditaufnahme beschlossen. Mit der Anlage der Rücklagen des Amtes (derzeit rund 635.000 Euro) kann mehr erwirtschaftet werden als eine Kreditaufnahme bei derzeit günstigem Zinsniveau kostet (2 Jahre zinsfrei, danach 5 Jahre 0,75 %). Ein entsprechender Nachtrag des Amtshaushaltes wurde beschlossen. Das Bauamt wird – so wurde es den Gemeinden Wohltorf und Aumühle zugesichert - zunächst bis zum Ablauf der Legislaturperiode im Aumühler Rathaus verbleiben.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
DSL
Amtsweite Planungen laufen an
„Grünes Licht“ hat der Amtsausschuss mit seinen 26 Mitgliedern aus den zehn Amtsgemeinden auf seiner Juli-Sitzung für die Verbesserung der Breitbandversorgung im Amtsgebiet gegeben. „Der Amtsvorsteher wird beauftragt, ein Planungsbüro mit der Durchführung aller Arbeiten zur Vorbereitung der Entscheidung gemeinsam bzw. für einzelne Gemeinden zur Schaffung einer Breitbandversorgung unter Berücksichtigung der Förderrichtlinien des Landes Schleswig-Holstein zu beauftragen. Die amtsangehörigen Gemeinden werden gebeten, für das Haushaltsjahr 2011 finanzielle Mittel zur Verbesserung der Breitbandversorgung in ausreichender Höhe bereitzustellen. Die Höhe des gemeindlichen Zuschusses ergibt sich erst nach Durchführung des Ausschreibungsverfahrens. Der Amtsvorsteher wird gebeten, die betroffenen Gemeinden über den Stand des Verfahrens regelmäßig auf den Bürgermeister-Dienstversammlungen zu informieren.“
Wie viele Haushalte unterversorgt?
Bereits Ende vergangen Jahres hatten die Gemeinden den Amtsvorsteher beauftragt, Möglichkeiten einer amtsweiten verbesserten Breitbandversorgung auszuloten. Eine von den Geesthachter Stadtwerken in Verbindung mit einem privaten Anbieter erarbeitete Kostenschätzung ohne gemeindliche Kostenbeteiligung ergab dabei monatliche Kosten von 60 Euro pro Haushalt („Flatrate“ für Telefon, Radio, Fernsehen und Internet) bei einer Anschlussquote von 60% der Haushalte, wenn nach etwa 15 Jahren die Gewinnzone für das investierende Unternehmen erreicht sein soll.
In der Auswertung der Kostenschätzung herrschte Einigkeit, dass eine solche hohe Anschlussquote in unserem Amtsgebiet nicht erzielbar sei. Diese Einschätzung wird auch durch die bereits erstellte „Machbarkeitsstudie“ belegt, da in Aumühle, Börnsen, Escheburg, Wohltorf und teilweise auch Dassendorf Kabel Deutschland ein Tempo bis zu 32 Mbit/s anbietet.
EU-Förderung soll helfen
Ohne finanzielle Förderung wird ein Breitband-Ausbau nicht wirtschaftlich sein. Die Gemeinden setzen daher auf Finanzmittel der EU. Nach aktuellen Förderrichtlinien können Mittel beantragt werden, um die „Wirtschaftlichkeitslücke“ zwischen Investition und dem daraus erzielten Ertrag auszugleichen, d.h. ein privater Anbieter betreibt den Breitbandausbau und bekommt EU-Gelder, damit es sich lohnt. Hier muss jedoch in enger Abstimmung mit dem Zuschussgeber ein Weg gefunden werden, ohne dass eine „unzulässige Beihilfe“ geleistet wird.
Finanziell unterstützt werden Gemeinden, die mit weniger als 2 Mbit/s im Download als unterversorgt gelten, was für weite Teile im Amt Hohe Elbgeest gilt. Die Ausschreibung muss technikneutral ausgestaltet werden, darf also nicht direkt einen Ausbau mit Glasfaser fordern, auch wenn dieses von Planungsbüro und Amt bisher als am nachhaltigsten eingestuft wird.
Welcher Technik gehört die Zukunft?
Aus Presseberichten stellt sich weiterhin die Frage, ob auch die Nutzung der LTE-Technik (Long Term Evolution) sinnvoll sein könnte. Seit die bisher vom analogen Fernsehen genutzten Sende-Frequenzen dieses Jahr frei geworden sind, können diese für mobiles Internet genutzt werden. Über die Höhe der Reichweiten und mögliche Up- und Downloadgeschwindigkeiten gibt es derzeit noch widersprüchliche Angaben.
Unstrittig ist, dass eine schnelle Internetverbindung einen wichtigen Standortfaktor für private Haushalte und Gewerbetreibende darstellt.
Mit dem gefassten Beschluss des Amtsausschusses wird sich nun ein Planungsbüro der wirtschaftlichen und technischen Fragen annehmen, die dann zu einer Ausschreibung führen. Die Gemeinde Dassendorf hat bereits Mittel für einen Breitbandausbau im Haushalt bereitgehalten. Wann diese Gelder eingesetzt werden können ist – entgegen optimistischer Presseberichte – noch nicht klar.