Bürgermeisterbrief 12/2007
- Liebe Dassendorferinnen und
Dassendorfer,
- "Hamburg Wasser" und "Hamburger
Stadtentwässerung" (HSE)
- Beschlussunfähigkeit
- Dassendorfer Persönlichkeiten; Volles
Haus
- Schlusspunkt
- DSL-Versorgung
- Jahresrückblick 2007
- Rauchverbot
- Kriminalaufsicht
Liebe
Dassendorferinnen und Dassendorfer,
das Jahr 2007 war vom Aufwärtstrend geprägt. Die vielen Mahnungen, dass
Deutschland vom Wege abgekommen sei, haben gefruchtet. Unverändert
schwebt aber über allem das Problem der demographischen Entwicklung.
Ohne Kinder keine Zukunft. Ohne Schulbildung keine einträglichen Jobs.
In Dassendorf haben wir für beides die besten Vorraussetzungen,
hervorragende Lebensbedingungen und beste Ausbildungsmöglichkeiten.
Dass dies so bleibt ist keine Selbstverständlichkeit. Dafür wird in
Zukunft die ehrenamtliche Mitwirkung der Bürger noch wichtiger sein.
Glücklicherweise mangelt es daran in unserer Gemeinde nicht. Den
vielen, die im Jahre 2007 die Gemeinde durch ehrenamtliche
Unterstützung voran gebracht haben, sei daher ganz herzlich gedankt.
Stellvertretend für alle seien hier die genannt, die sogar
Leitungsfunktionen übernommen haben. Rainer Clausen (Feuerwehr und
Feuerwehrförderverein), Helga Höhns (Chor und Kulturkreis), Ingrid
Kornetzke (Seniorenbeirat), Ingrid Peters (Rotes Kreuz), Walter Peters
(Jagdgenossenschaft Dassendorf), Utz Seifert (Turn und
Sportgemeinschaft)
und Elfriede Wetzler (AWo).
Für das kommende Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen frohe und besinnliche
Stunden und danach einen guten Rutsch in das Neue Jahr 2008.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Dr.Helmut Rüberg
"Hamburg Wasser"
und "Hamburger Stadtentwässerung" (HSE)
"Hamburg Wasser" und "Hamburger Stadtentwässerung" (HSE) so heißt der
Konzern und seine Tochtergesellschaft, die zukünftig der Absender der
Abwasserrechnungen für die Dassendorfer Haushalte sind. Mehrfach
wurde
schon berichtet, dass die EU-Kommission an den Abwasserverträgen der
Gemeinde mit der HSE (Hamburger Stadtentwässerung) Anstoß genommen
hatte. Die Abwasserentsorgung hätte europaweit ausgeschrieben werden
sollen. Der Bundesregierung drohte ein Vertragsverletzungsverfahren.
Daraufhin folgten aufgeregte Aufforderungen des Innenministeriums von
Schleswig-Holstein an die Gemeinde, die Verträge umgehend zu kündigen
und neu auszuschreiben. Wäre die Gemeinde dem nachgekommen, wäre das
Abwasser mehrwertsteuerpflichtig geworden und eine Verteuerung um 19 %
wäre die Folge gewesen. Bürgermeister und Gemeindevertretung stellten
sich im Dezember 2006 stur, als sie vom Ministerium gedrängt wurden,
ohne klare Perspektive die Kündigung der bestehenden Verträge zu
beschließen. Sie forderten, dass besser das Wassergesetz in
Schleswig-Holstein so geändert würde, dass eine kostenneutrale Lösung
zusammen mit der HSE möglich würde. Dies würde auch die EU-Kommsssion
zufrieden stellen. Nach einigen Irritationen wurde das Wassergesetz
schließlich geändert. Die Gemeinde konnte demnach die gesamte
hoheitliche Aufgabe der Abwasserbeseitigung auf die HSE übertragen, um
die Mehrwertsteuerpflicht zu verhindern. Die HSE tritt nun an die
Stelle der Gemeinde. Mit der Übertragung der Aufgabe auf die HSE sind
auch noch weitere Vorteile verbunden. Die HSE ist ein finanzkräftiger
Partner, der ohne Liquiditätsprobleme das Dassendorfer Abwassernetz auf
einen zeitgerechten und betriebsicheren Stand bringen und halten kann.
Zwecks Übertragung der Aufgabe musste das Abwassersystem bilanziert
werden, was angesichts des Anlagevermögens in Form der Rohre, Schächte,
Pumpen usw. nicht einfach war. Am Ende stellte sich heraus, dass die
Gemeinde der HSE noch ca. 40.000 ¤ mitgeben muss. Als Laufzeit der
Verträge sind 20 Jahre beabsichtigt. Die Gemeinde kann allerdings mit 2
Jahren Frist auch vorher kündigen. Bei Rückübertragung würde nach den
gleichen Grundsätzen bilanziert.
Mit einem Unterschriftenmarathon wurden nun am 28.11.2007 die Verträge
besiegelt. Das Bild zeigt den Bürgermeister bei der
Übergabe des Hauptvertrages an den Geschäftsführer der HSE Herrn
Wolfgang Werner.
Technisch bleibt alles beim Alten. Die HSE hat auch schon bisher den
technischen Betrieb im Auftrag der Gemeinde durchgeführt.
Was bedeutet diese Aufgabenübertragung für die Abrechnung der
Abwassergebühren, die bisher an die Amtskasse zu zahlen waren ?
Das Amt Hohe Elbgeest wird noch die Abrechnung für das Jahr 2007
vornehmen. Die Dassendorfer erhalten also einen letzten
Gebührenbescheid von der Amtsverwaltung.
Das Ablesen der Zählerstände beginnt in diesen Tagen und anschließend
werden die Gebührenbescheide zugestellt. Guthaben werden von der
Amtskasse ausgezahlt, Nachforderungen sind noch an die Amtskasse zu
leisten. Für die Abwicklung bis 31.12.2007 werden noch die erteilten
Einzugsermächtigungen genutzt.
Die Vorauszahlungen ab dem 01.01.2008, dem Tag des offiziellen
Übergangs der Aufgabe, sind an die HSE zu leisten. Die Dassendorfer
Grundstückseigentümer werden also Anfang des nächsten Jahres 2
Gebührenbescheide erhalten. Die Abrechnung für 2007 der Amtsverwaltung
und die Anforderung von Vorauszahlungen für 2008 von der HSE, da das
Gebührenaufkommen ab diesem Zeitpunkt der HSE zusteht. Von den
erteilten Einzugsermächtigungen für Abwasser kann ab 01.01.2008 kein
Gebrauch mehr gemacht werden. Deshalb sind der HSE neue
Einzugsermächtigungen zu erteilen. Ein Vordruck zur Erteilung einer
neuen Einzugsermächtigung an die HSE ist der Aufforderung zur
Vorrauszahlung, die Anfang 2008 verschickt wird, beigefügt. Die neuen
Ansprechpartner für die Schmutzwassergebühren, Konto-Verbindung, usw.
werden dann auf dem Gebührenbescheid für 2008 zu finden sein.
Die Abrechnung der (Trink)Wassergebühren erfolgt weiterhin und
unverändert über die Amtsverwaltung.
Schließlich sei noch erwähnt, dass es schmerzt eine Aufgabe der
kommunalen Selbstverwaltung an andere wegzugeben. Wird dadurch doch Zug
um Zug die kommunale Selbstverwaltung geschwächt. Es wäre aber
unvernünftig gewesen, nur aus Gründen des Prinzips auf einer
Dassendorfer Lösung zu beharren. Der Bürger hätte davon den Schaden
gehabt. Das durfte nicht sein. Der EU-Kommission und den Ministerien,
die die Brüsseler Bürokratie nicht in ihre Schranken weisen konnten,
ist es deshalb zu verdanken, daß dieses Stück Dassendorfer
Selbstverwaltung verloren gegangen ist. Subsidiär sollte die
EU-Bürokratie sein. Mal wieder zeigt sich im Konkreten das genaue
GEgenteil.
Beschlussunfähigkeit
Zur Sitzung der Gemeindevertretung am 20.11.2007 erschien die
CDU-Fraktion nicht. Was war der Grund? Zwei Mitglieder der CDU-Fraktion
waren krank geworden. Somit hätte sich an
diesem Tage das Wahlergebnis umgekehrt. GuD und SPD hätten das Sagen
gehabt. Beschlüsse wären gefasst worden, die anschließend wieder
aufzuheben gewesen wären. Bürgermeister und CDU-Fraktion wollten
Dassendorf dem nicht aussetzen. Der 2.stv. Bürgermeister Claßen von der
SPD konnte die Sitzung eröffnen, musste dann aber die
Beschlussunfähigkeit feststellen. Die Umkehr des Wählerwillens war
somit abgewendet.
Dass GuD und SPD gern gesehen hätten, dass sie von den Krankheitsfällen
in der CDU profitieren, wundert nicht. Daraus wurde aber nichts.
Einen Eklat daraus zu zimmern, ist weit hergeholt. Die Gemeindeordnung
sagt dazu: Ist die Mehrheit der Gemeindevertreter
nicht da, dann ist die Gemeindevertretung beschlussunfähig. Die
Dassendorfer erleben die übliche Reaktion: Undemokratisch! Skandal! Der
GuD-Gemeindevertreter Hauke Weber (Nachfolger von Herrn Eickhof)
echauffiert sich sogleich gewaltig mit: "Schlag gegen die
Gemeindevertretung!"
Zur Erinnerung: Es sind die Fraktionsvorsitzenden der GuD gewesen, die
aus der Gemeindevertretung seit 20 Jahren je nach Laune eine
Quasselbude oder ein
Narrentheater machen wollten.
In der Folgesitzung 14 Tage später am 4.12.2007 waren die
CDU-Gemeindevertreter wieder gesund und alle an Bord.
Dassendorfer
Persönlichkeiten; Volles Haus
"Dassendorfer Persönlichkeiten" war das Thema von Dr. William Boehart
am 27.11.2007 im Multifunktionsaal der Gemeinde. Obwohl die
Veranstaltung wegen Erkrankung des Referenten einmal verschoben worden
war, konnte Herr Dr. Boehart sich über einen bis auf den letzte Stuhl
besetzten Saal freuen. War beim vorherigen Geschichtsabend die
Entwicklung der Bauleitpläne das Thema, so ging es diesmal um
Persönlichkeiten, die Dassendorfs Entwicklung bestimmt haben. Über
Herzog August, über den Amtmann Seestern-Pauly, über den Edenhall
Gründer Carl-Friedrich Weißleder, über Lehrer Einfeld und viele andere
Personen wurde berichtet. Dass die Feuerwehr in früheren Jahren sogar
Laienschauspiele aufführte, war nur den wenigsten bekannt. Wer war der
Jubilar mit 70 Jahren Zugehörigkeit zur Feuerwehr? Diese Frage konnte
zusammen mit der Zuhörerschaft schnell geklärt werden. Auf einem
Bild
der Schulkinder mit Lehrer Einfeldt aus 1935 erkannte sich Frau
Berodt
wieder. Der Kenntnisreichtum des Referenten bescherte einen
kurzweiligen Abend. Mit seinem sympathischen amerikanischen Akzent
bewegt er sich wie selbstverständlich durch die hiesige Geschichte und
mischt sie mit angelsächsischen Witz auf. Bürgermeister Dr. Rüberg
bedankte sich beim Referenten. Seine Vorträgen pflegten den
historischen Bezug. Das Bild der historischen Entwicklung der
Gemeinde verblasse sonst zu sehr vor dem Neuen. Die Reihe der
Geschichtsvorträge soll in 2008 fortgesetzt werden.
Schlusspunkt
Mit einer attraktiven Inschrift auf dem neuen Feuerwehrgebäude ist nun
der Schlusspunkt einer Erfolgsgeschichte gesetzt. Die Dassendorfer
Feuerwehr hat nun das ansprechendste Feuerwehrhaus in der näheren
Umgebung. Atttraktiv ist auch die Lage des Gebäudes im Zentrum des
Dorfes unter den Friedenseichen. Dort hat das Feuerwehrhaus seinen
angestammten PLatz. 1,5 Mio Euro sollte eine nüchterner
Neubau auf der grünen Wiese kosten. Die Gemeinde konnte stattdessen das
bestehende Gebäude für ca. 300.000 ¤ umbauen. Die meisten
Feuerwehrmitglieder sind gewiefte Handwerker. So haben sie bei den
Außenanlagen und beim Innenausbau durch erhebliche Eigenleistungen dazu
beigetragen, dass die Kosten so gering blieben. In den letzten Monaten
wurde nun auch der Dachboden ausgebaut und die Schränke
für die Schutzkleidung eneuert. Die neue Inschrift wird aus dem
Inneren heraus mit
LED's beleuchtet, so dass hierfür nur geringe Stromkosten anfallen. Die
LED's sollen 40.000 Stunden halten.

DSL-Versorgung
seit einigen Tagen wird an den Bundesstrassen B207 und B404 ein
Glasfaserkabel gelegt. Dieses soll Datenübertragungszwecken dienen.
Leidgeprüfte Internetnutzer mit ISDN-Leitungen schöpfen daraus die
Hoffnung, dass es jetzt vielleicht doch noch etwas wird mit einem
Kabelanschluss für DSL. Die maßgeblichen Stellen der Telekom können
keine Auskunft darüber geben, ob dieses Kabel auch die DSL-Versorgung
in Dassendorf verbessern wird. Es wäre schon ärgerlich, wenn rund um
Dassendorf leistungsstarke Glasfaserkabel gelegt werden, aber in
Dassendorf selbst die Unterversorgung bestehen bleibt. Die
Angelegenheit wird weiter verfolgt. Für die Anwohner im Süden
Dassendorfs besteht die Möglichkeit sich an den Repeater am Funkmast am
Steinberg anzuschließen. Kontaktadresse ist: Cord Wrede,AVACOMM systems
GmbH, Vertrieb Nord, Küsterland 1, 28259 Bremen; Tel.: 0421 578
05 81
Jahresrückblick
2007
- Das Jahr begann mit der Ansiedlung eines großen
Transportunternehmens mit 120 Mitarbeitern und ähnlich vielen
Lastwagen im Gewerbegebiet.
- Die Sondergebietsfläche im neuen
Gewerbegebiet wurde von einem Bauträger erworben. Dorthin soll der
REWE-Markt verlagert werden, damit dessen EXistenz auf Dauer gesichert
ist.
- Für den Müssenweg wurden der Gemeinde
Fördermitteln zugebilligt. Die Gemeinde legte noch einen erheblichen
Betrag hinzu. Am 7.12. sollen die wesentlichen Arbeiten erledigt sein.
- Auf
der Strasse "Am Wendel" wurde ein neues Verfahren zur
Strassendeckensanierung erprobt. Für geringe Kosten ist die Strasse
wieder in ordentlichem Zustand.
- Die Anlieger von Müssenweg und "Am
Wendel" wurden nicht zu den Kosten herangezogen.
- Die Poststelle bekam
ein ordentliche Geschäftslokal, ist nun täglich geöffnet und macht auch
den Paketdienst.
- Für die Feuerwehr wurde ein neues Fahrzeug ausgewählt
und bestellt. Es soll zu Beginn des Jahres 2008 geliefert werden. Zum
schönsten Feuerwehrhaus in der Umgebung passt dann gut das neue
Löschfahrzeug, das ebenfalls vom
Feinsten ist.
- Das Schulgebäude und die
Turnhalle wurden saniert und es wurde eine neue Beleuchtung des
Schulgeländes geschaffen.
- Der Maschinenbestand des Bauhofes wurde durch
einen kräftigen Laubsauger und weitere Maschinen erweitert.
- Das
Notstromaggregat in der Grundschule wurde wieder in Betrieb gesetzt.
- Für den Bau eines Seniorenwohnheimes hat sich ein Investor
gefunden,
der
auch über das nötige Grundstück verfügt.
- Die Nachverdichtung in der
Waldsiedlung wurde gestoppt.
- Am Karpfenteich wurde ein verkommenes
Wochenendhausgebiet aus der Nachkriegszeit in Wohnbaugebiet
umgewandelt.
- Am Tannenweg und im Dorf wurden Ungerechtigkeiten der
Bebauungspläne behoben.
- Die Forderungen des EU-Kommission nach einer
Neuordnung des Abwasserwesens wurden erfüllt.
- Ein Bolzplatz wurde
eingerichtet.
- Vor 4 Jahren für 2500 ¤ gekauft, tut der Kleinlastwagen
der Gemeinde weiterhin seine Dienste. Im DEzember konnte er sogar
nochmal,
mit kleiner Reparatur, durch den TÜV gebracht werden.
Was nicht gelungen ist, gehört auch zur Bilanz:
- Trotz zahlreicher Bemühungen ist es nicht gelungen, die
DSL-Versorgung
zu verbessern.
- Zwar ist bekannt, wann und wieviel Fremdwasser im
Kanalnetz auftaucht, aber woher es kommt, konnte nicht herausgefunden
werden. Die Lösung dieses Problems übernimmt jetzt die HSE.
- Eine
gerechte Beteiligung der Nachbargemeinden an den Kosten der Schule
konnte nicht erreicht werden.
- Die Höhe der gemeindlichen Zuschüsse zur
evgl. Kindertagesstätte ist unverändert streitig.
Am wichtigsten:
- Alles wurde erreicht ohne Erhöhung
der Gebühren oder Steuern sowie ohne Kreditaufnahme.
Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und ehrenamtliches Engagement machten
es
möglich. Der Staat greift dem Bürger immer mehr in die
Tasche. Davon halten Mehrheitsfraktion und Bürgermeister nichts.
- Über Ziele und Aufgaben der Zukunft wird in den nächsten Ausgaben
zu
berichten sein.
Rauchverbot
Ab 1.1.2008 herrscht in den Räumen der Gemeinde Rauchverbot. Das ist
das Ergebnis eines Gesetzes, das der Landtag am 21.November beschloss
und ab 1.1.2008 gilt:
(1) Das Rauchen ist ... verboten in Gebäuden und sonstigen
vollständig
umschlossenen Räumen von
1. Behörden und allen sonstigen Einrichtungen von Trägern öffentlicher
Verwaltung im Sinne des § 2 Abs. 1 und 2 des Landesverwaltungsgesetzes
unab-hängig von ihrer Rechtsform, in Gerichten und in Gebäuden anderer
Organe der Rechtspflege mit Ausnahme von Justizvollzugseinrichtungen,
Einrichtungen des Maßregelvollzugs und vergleichbaren Einrichtungen;
....
5. allen Einrichtungen, die der Ausübung von Sport dienen
(Sporteinrichtungen) unabhängig von ihrer Trägerschaft;
Verantwortlich ... sind im Rahmen ihrer Befugnisse:
1. die Leitung der jeweiligen Einrichtung im Sinne und
2. die Betreiberin oder der Betreiber der Gaststätte .
Soweit den Verantwortlichen nach Satz 1 ein Verstoß gegen das
Rauchverbot bekannt wird, haben sie die notwendigen Maßnahmen zu
ergreifen, um weitere Verstöße zu verhindern
Das heißt, dass die Raucher bei Veranstaltungen in öffentlichen Räumen
vor die Tür müssen, wenn sie ihrer Rauchgewohnheit nachgehen wollen. In
unserer Gemeinde gilt dies für den Multifunktionssaal, die dortigen
Nebenräume, die Schule, die Kindertagesstätte, das Feuerwehrhaus, das
Jugendzentrum, die Altentagesstätte und die Turnhalle.
Kriminalaufsicht
Zur "Höchstform" lief der Fraktionsvorsitzende der GuD, Carsten
Eickhof, im März 2007 auf. Dassendorf brauche eine Kriminalaufsicht,
weil der Bürgermeister unzulässig auf ein Enteignungsverfahren gegen
seine Frau wegen eines Wegegrundstücks Einfluss genommen hätte. Als das
Amt gegenüber der Kommunalaufsicht erklärte, es habe von sich aus
gehandelt und der Bürgermeister sei weder beteiligt noch informiert
gewesen, brachen die Vorwürfe in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Im
Eifer des Gefechts hatte der Fraktionsvorsitzende der GuD auch noch ein
Disziplinarverfahren beim Landrat beantragt und dabei seiner Phantasie
mit allerhand
verleumderischen Behauptungen freien Lauf gelassen. Dem Bürgermeister
wurde das zuviel. Er stellte Strafantrag wegen übler Nachrede. Die
Staatsanwaltschaft hat mittlerweile das Ermittlungsverfahren gegen
Herrn Carsten Eickhof eröffnet. Aktenzeichen: Staatsanwaltschaft Lübeck
702 Js
15848/07. Herr Eickhof hat sein Mandat als GuD-Gemeindevertreter zum
30.August 2007 niedergelegt. Er will aus Dassendorf wegziehen. Sein
Nachfolger in der Gemeindevertretung ist Hauke Weber (GuD).