Die 1. Änderung der Satzung über den Bebauungsplan (B-Plan) Nr. 23 „Verbrauchermarkt und Gewerbe“ für das Gebiet südlich der B 207 und östlich der B 404 ist nach Beschluss der Gemeindevertretung und entsprechendem Aushang in Kraft getreten. Damit sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Rewe den Getränkemarkt an den neuen Standort verlagern kann. Außerdem umfasst der geänderte B-Plan die Erschließungsstraße für das geplante Gewerbegebiet.
Zur Oberflächenentwässerung des neuen Gewerbegebietes wird ein weiteres Regenrückhaltebecken an der B 207 nötig, nachdem in den ursprünglichen Planungen das Rewe-Regenrückhaltebecken leider nicht für die Entwässerung der Gemeindeflächen mit ausgelegt worden war und eine Erweiterung des Beckens technisch komplizierter und teurer würde als der Neubau eines Beckens. Das Becken wurde außerdem entgegen der Ursprungsplanung außerhalb des Gewerbebereiches vorgesehen, um mehr Gewerbefläche veräußern zu können. Außerdem ist eine Skateranlage hinter dem neu entstehenden Getränkemarkt im B-Plan eingetragen. Damit ist an dieser Stelle die Errichtung einer Skateranlage planungsrechtlich möglich. Die entsprechende Fläche ist jedoch bisher nicht im Gemeindebesitz und somit eine Realisierung des Vorhabens erst in einem späteren Schritt denkbar, sofern sich Interessierte finden, die die Finanzierung und Durchführung eines solchen Projektes mit tragen.
Auf Grundlage des nun gültigen B-Plans wird das Gewerbegebiet zügig erschlossen. Bei Interesse an einem Gewerbegrundstück oder Rückfragen (welche Art von Betrieben sich im Gewerbegebiet ansiedeln darf, unter welchen Voraussetzungen auch Einzelhandelsbetriebe ausnahmsweise zulässig sind und ob eine Betriebswohnung gebaut werden darf), wenden Sie sich bitte an Frau Kreutzfeld, Kämmerei des Amtes Hohe Elbgeest unter 04104-990-231 oder an mich.
Bürgermeisterin Martina Falkenberg
Aktuell September 2011
Gewerbeflächen in Dassendorf
Am 23. August hat der Planungsausschuss die Änderung des Bebauungsplans Gewerbegebiet in Hinblick auf den Getränkemarktanbau an den Rewe-Markt und bezüglich des Gewerbegebiets August-Siemsen-Straße beraten. Dabei wurden Anregungen im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit geprüft. Die eingereichten Stellungnahmen von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange (TöB) wurden im Beisein des beauftragten Planungsbüros teilweise ergänzt und geändert. Der Ausschuss fasste einstimmig den Beschluss für die nächsten Verfahrensschritte.
Im Gewerbegebiet Bargkoppel (nördlich Bargkoppel, südlich Alter Frachtweg, westlich Steinberg) soll künftig ein Streifen als Mischbaufläche ausgewiesen werden. Dieser liegt nördlich der vorhandenen Gewerbefläche an der Bargkoppel. Entsprechende Aufstellungsbeschlüsse zur Änderung des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplanes wurden mehrheitlich gefasst, werden nun durch Aushang bekannt gemacht und im Bauamt zur Unterrichtung der Öffentlichkeit wie üblich ausliegen.
Der Planungsausschuss behandelt sämtliche Bauanträge seit jeher nicht-öffentlich. Namen, Grundrisse der Bauvorhaben und ähnliches werden hier besprochen, weshalb die Verwaltung hinsichtlich des Datenschutzes auf nicht-öffentliche Behandlung hinwirkt. Auf Nachfrage der CDU-Fraktion soll dieses Vorgehen nun geprüft werden.
Karl-Hans Straßburg, Vorsitzender des Planungsausschusses
Aktuell Juni 2011
Erschließung des Gewerbegebietes
Es geht weiter
Als vor einigen Wochen die Flächen des Dassendorfer Gewerbegebietes umgepflügt wurden, kam die Sorge auf, dass die Erschließung wieder in den Dornröschenschlaf der vergangenen Jahre verfallen würde. Das ist aber nicht der Fall. Es ging lediglich darum, den verwilderten Zustand der Fläche zu beheben. Die Erschließungsmaßnahme soll vielmehr zügig umgesetzt werden, denn Zeit ist auch hier Geld.
Es gibt Interessenten für die Flächen, die Haushaltsmittel stehen bereit und das Ministerium hat grünes Licht für die Erweiterung des REWE-Marktes gegeben. Ein Planungsunternehmen ist dabei, den Bebauungsplan so zu ändern, dass die Oberflächenentwässerung wirtschaftlicher wird und der REWE-Markt einen Getränkemarkt bekommt.
Voraussetzung für die Umplanung war der Erwerb eines Grundstücks nordöstlich vom REWE-Markt für die Verlagerung des Regenrückhaltebeckens. Der zugehörige Kaufvertrag konnte in diesen Tagen abgeschlossen werden, so dass alle wesentlichen Hindernisse für Erschließung und Nutzung der Flächen des Gewerbegebietes nun ausgeräumt sind.
Mittlerweile liegt auch eine Bilanz der Maßnahme vor. Für den Abschluss der Erschließungsmaßnahmen werden noch ca. 607.000 € aufzubringen sein, denen ca. 844.000 € Einnahmen durch Grundstücksverkäufe gegenüberstehen. Rechnet man alle Kosten vom ersten Tag bis zum Verkauf des letzten Grundstücks, so hat die Gemeinde nur 292.000 € investiert und sich dadurch langfristig Arbeitsplätze und Steuereinnahmen gesichert. Die Investition in die Zukunft wird sich schon in wenigen Jahren mehr als bezahlt machen.
Dr. Helmut Rüberg, erster stv. Bürgermeister
Aktuell Mai 2011
Erschließung des neuen Gewerbegebietes begonnen
Gewerbeförderungs- und Planungsausschuss hatten bereits darüber beraten. Die Gemeinde ist in Gespräche mit den Interessenten eingetreten. Nun hat die Gemeindevertretung die Planung der Erschließungsarbeiten beauftragt und den Erwerb weiterer Flächen zur Verlagerung des für das Gewerbegebiet notwendigen Regenrückhaltebeckens beschlossen. Über den Ankauf einer Skaterfläche soll zu gegebener Zeit verhandelt werden. Die Gemeindevertreter berieten auch über die Gestaltung des Kaufpreises für die neuen Gewerbeflächen. Um konkurrenzfähig mit dem nahen Gewerbegebiet in Geesthacht zu sein, haben sie beschlossen, sich an dortigen Preisen zu orientieren.
Die Gesamtkosten der Gemeinde für Ankauf und Erschließung des Gewerbegebietes werden sich auf rund 1,13 Millionen Euro belaufen. Damit macht die Gemeinde einen geschätzten Verlust von rund 300.000 Euro.
Die maßgeblichen Entscheidungen wurden durch den Ankauf der Fläche bereits in der vergangenen Wahlperiode getroffen – Wirtschaftlichkeitsberechnungen sind damals nicht erfolgt. Nun muss die Gemeinde das Beste daraus zu machen, in dem das Gebiet erschlossen wird und örtliche Anbieter damit die Chance bekommen, ihren Betrieb zu erweitern und ihr Geschäft auszubauen. Erst wenn das erfolgreich gelingt, kann sich die Gemeinde hoffentlich über steigende Gewerbesteuereinnahmen freuen.
Weitere Interessenten für das Gewerbegebiet sind willkommen. Bitte setzen Sie sich bei Interesse an Dassendorfer Gewerbeflächen mit der stellvertretenden Kämmereileiterin Frau Kreutzfeld vom Amt Hohe Elbgeest unter 04104-990-231 oder per Mail an b.kreutzfeld@amt-hohe-elbgeest.de in Verbindung.
Aktuell Februar 2011
Getränkemarkt Rewe
Umzug jetzt möglich
Beim Neubau des REWE-Marktes durfte der Getränkemarkt aufgrund von Landesvorgaben nicht wie gewünscht mit umziehen. Jetzt haben wir in Kiel erreicht, dass der Getränkemarkt unter Auflagen umgesiedelt werden kann.
Die notwendigen Änderungen des Bebauungsplanes werden in den Gemeindegremien in den nächsten Monaten beraten. Die Rewe-Erschließungsgesellschaft hat sich in ersten Gesprächen zur Kostenübernahme der Planungen bereit erklärt und wird in diesem Zuge auch die Bebauungs-Planungskosten für das Regenbecken des Gewerbegebietes der Gemeinde übernehmen. Inwieweit im unmittelbaren Anschluss an dieses Gebiet auch eine Skateranlage vorgesehen werden könnte, werden wir bei diesen Planungen – in Abstimmung mit dem Rewe-Investor – außerdem prüfen.
Planung und Bau des Getränkemarktes werden voraussichtlich nicht vor Anfang/ Mitte nächsten Jahres abgeschlossen. Bis dahin verbleibt der Getränkemarkt am alten Standort, wo Sie außerdem neben Arztpraxen und Apotheke künftig auch eine Eisdiele vorfinden werden. Die Umbauarbeiten sind derzeit im Gange. Eine Belebung des alten REWE-Standortes ist auch seitens der Gemeinde sehr zu begrüßen.
Bürgermeisterin Martina Falkenberg
Aktuell Januar 2011
Erschließung des Gewerbegebietes
Planungen laufen für 2011
In seiner November-Sitzung hat der Gewerbeförderungsausschuss einstimmig beschlossen, die Erschließung des Gewerbegebietes (August-Siemsen-Straße, südlich des neuen Rewe-Marktes) in die Haushaltsplanungen für 2011 einzubeziehen. Bei einer Erschließung des Ge-bietes ist ein weiteres Regenrückhaltebecken (RRB) notwendig, da die Entwässerung des Gewerbegebietes zum damaligen Zeitpunkt nicht in die Kapazitätsplanung des Rewe-RRB aufgenommen worden war. Der in der vergangenen Wahlperiode aufgestellte Bebauungsplan für das Gewerbegebiet sieht das RRB direkt im Einfahrtsbereich des Gewerbegebietes vor. Kostbare Gewerbefläche würde somit verlorengehen. Eine Verlegung des RRB an die B 207 wird daher angestrebt und die Planung des Gebietes in dieser Richtung fortgeführt. Die Kämmerei ermittelt derzeit die Kosten einer Erschließung und bezieht diese in die Haushalts-planungen für 2011 ein.
In den nächsten Wochen werden bisherige Interessenten von Gewerbeflächen zu einem Ge-spräch über das weitere Vorgehen geladen. Der Vorsitzende des Gewerbeförderungsausschus-ses, Prof. Weinerth, wird den Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Herzogtum Lauenburg, Herrn Hesse, zu einer nächsten Ausschuss-Sitzung einladen.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Aktuell Februar 2010
Mehr Gewerbeflächen möglich?
Zur möglichen Erschließung und Vermarktung des Dassendorfer Gewerbegebietes habe ich ein weiteres Gespräch mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Lauenburg (WFL) Herrn Hesse, dem Fachplaner Herrn Hölbling, Mitarbeitern der Kämmerei des Amtes Hohe Elbgeest geführt. Herr Hölbling hat Möglichkeiten der Erschließung vorgestellt. Derzeit werden die Kosten für eine Straßenerschließung, Regenrückhaltebecken, Ver- und Entsorgungsleitungen vom Planungsbüro ermittelt.
Haushaltsmittel dafür müssen eingeplant werden. Ein gemeinsamer Termin mit allen bisherigen Interessenten ist angedacht. Der Planer soll zudem in den Gewerbeförderungsausschuss geladen werden, um seine Pläne zu erläutern.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Wo kommen die Getränke hin?
Zum Standort des Rewe-Getränkemarktes hat es in den vergangenen Wochen verschiedene Gespräche gegeben. Rewe wünscht sich eine Zusammenlegung mit dem Markt am neuen Standort. Dies wurde bisher von der Landesplanung mit dem Hinweis auf die Begrenzung der Verkaufsfläche verwehrt. Es soll geprüft werden, inwieweit hier ein Vorstoß bei der Landesplanung erzielt werden kann.
Dies war auch Thema im Gewerbeförderungsausschuss Mitte Januar unter Leitung von Herrn Prof. Weinerth (CDU). Außerdem hat der Ausschuss sich mit der möglichen Nutzung des Rewe-Komplexes am Falkenring beschäftigt, allerdings sind die Einflussmöglichkeiten der Gemeinde begrenzt.
Die Vorgaben des bestehenden Bebauungsplans sind im Interesse der Einwohner und auch des Gebäudeeigentümers geschützt. Damit ist zum einen der Lärmschutzwall zu erhalten, der die Sichtachse von der Straße einschränkt und somit dem Einzelhandel ein Dorn im Auge ist. Zum anderen können die Möglichkeiten der Einzelhandelsnutzung, die bereits bestehen, nicht eingeschränkt werden.
Voraussichtlich bis Ende des Jahres ist noch der Getränkemarkt im alten Rewe-Gebäude untergebracht. Der Eigentümer sucht derzeit Interessenten für die frei werdende Gewerbefläche und schließt mögliche notwendige Umbauten im Interesse künftiger Mieter nicht aus. Auch die Gemeinde hat ein Interesse daran, dass dieses Gebäude attraktiv für das Wohngebiet und die Nahversorgung bleibt.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Aktuell Dezember 2009
Verkehrsgünstiges Gewerbegebiet
Investoren willkommen
Wegen Erschließung und Vermarktung des Dassendorfer Gewerbegebiets habe ich ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Lauenburg (WFL), Herrn Hesse, geführt. Eine finanzielle Förderung sowie eine Vermarktung durch die WFL konnte er nicht unmittelbar in Aussicht stellen. Die wirtschaftliche Lage mache eine Vermarktung von Gewerbeflächen derzeit schwierig. Von weitreichenden und damit teuren Erschließungsmaßnahmen rät die WFL ab. Dennoch soll in weiteren Gesprächen im Dezember erörtert werden, wie die Fläche sinnvoll nutzbar gemacht werden kann. Danach ist ein gemeinsamer Termin mit den Interessenten angedacht.
Wer sich für ein Gewerbegrundstück interessiert, verkehrsgünstig an der Kreuzung B 404 und B 207 gelegen, wendet sich bitte telefonisch an mich (0151 50463557)
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Aktuell Oktober 2009
Ampelschaltung B207
Sicher zum neuen Rewe-Markt
Der neue Rewe-Markt ist eröffnet. Dies hat – neben einem erweiterten Warenangebot und einladenden Verkaufsräumen – auch zu einer entspannteren Parkplatzsituation beim Einkauf geführt. Doch auch Fußgänger aus Richtung Mühlenweg wollen weiterhin den Rewe-Markt sicher erreichen. So wurde ich in den letzten Tagen darauf hingewiesen, dass die Ampelschaltung an der Kreuzung so knapp getaktet sei, dass eine Überquerung für Menschen mit Gehwagen oder auch Kleinkinder kaum in der Ampelphase möglich sei. Umgehend habe ich das Straßenbauamt in Lübeck und die Straßenmeisterei auf diesen Umstand hingewiesen, so dass hoffentlich schon bald Abhilfe geschaffen werden kann.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Aktuell September 2009
10. September 7 Uhr
REWE-Markt wird eröffnet
Am Donnerstag, 10. September um 7 Uhr ist es so weit: Der neue Rewe-Markt öffnet seine Türen. Mit rund 1.000 qm ist die Verkaufsfläche des neuen Marktes rund 200 qm größer als bisher. Mehr wurde von Land und Kreis nicht genehmigt, da Dassendorf nur für seinen eigenen Bedarf bauen darf. So bleibt der Getränkemarkt am alten Standort ebenso erhalten wie Apotheke, Ärzte und Blumenladen.
Die Bäckerei zieht mit ins neue Gebäude und wird dort hoffentlich wie bisher für Treffpunkt-Atmosphäre sorgen.
Insbesondere Fußgänger und Radfahrer werden sich nun mit der neuen - für viele beschwerlicheren – Erreichbarkeit an der Bundesstraße vertraut machen müssen. Die Parkplatzsuche für Autofahrer wird durch das Mehrangebot zur Verfügung stehenden Parkplätzen entspannter sein.
Aber es findet nicht nur ein räumlicher Wechsel, sondern auch ein Generationswechsel in der Geschäftsleitung statt. Und so freue ich mich ganz besonders, dass die Leitung des neuen Marktes in den guten Händen der Familie Hoffmann bleibt.
Ich wünsche Herrn Sönke Hoffmann und seinem ganzen Team einen guten Start im neuen Laden und viele zufriedene Kunden in den nächsten Jahren.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Aktuell August 2009
Gewerbegebiet
Interessante Flächen könnten entstehen
Experten halten die Vermarktung des bisher nicht erschlossenen Gewerbegebietes an der B404/B207 für problematisch, da weitere Erschließungskosten die Grundstückspreise für Interessenten in eine Höhe treiben, die der Konkurrenz in nahegelegenen, verkehrsgünstigeren Gebieten nicht standhalten könnten.
In der vergangenen Wahlperiode hat die Gemeinde die Fläche (neben dem jetzt entstehenden Rewe-Markt) gekauft und dabei 311.000 Euro Gemeindegelder in 18.500 qm Ackerland investiert. Mit dem Rewe-Investor hat der Bürgermeister damals einen Erschließungsvertrag vereinbart, nach dem die Gemeinde Dassendorf die Hälfte der Erschließungskosten für gemeinsam nutzbare Maßnahmen trägt.
So kamen im Laufe der bisher erfolgten Rewe-Erschließung bereits Kosten für Vermessungen, Versorgungsleitungen, Linksabbiegespur etc. in Höhe von rund 75.000 Euro für die Gemeinde hinzu. Die Gemeinde muss jetzt großes Interesse daran haben, dass die dort gebundenen Mittel möglichst umgehend wieder freizusetzen.
Bei der weiteren Erschließung müssen wir jedoch den späteren Quadratmeterpreis für mögliche Interessenten im Auge behalten. Der Gewerbeförderungsausschuss hatte unter seinem bisherigen Vorsitzenden Herrn Dr. Rüberg (CDU) zuletzt im August 2008 getagt und keinen Vorschlag zum weiteren Vorgehen erarbeitet.
In den nächsten Wochen werde ich mit dem neuen Ausschuss-Vorsitzenden Herrn Prof. Weinerth (CDU) den Sachstand und meine Gespräche mit Planungsbüros und möglichen Interessenten erörtern, um im Fachausschuss unter neuer Leitung baldmöglichst zu beraten, wie bei der Vermarktung des Gewerbegebietes weiter vorzugehen ist.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Aktuell Dezember 2008
REWE
Wann geht es los?
Sicher haben Sie es schon bemerkt: An der Kreuzung B207/ B 404 steht bereits ein Hinweisschild auf den REWE-Neubau. Mit den angekündigten Bauarbeiten auf dem neuen REWE-Gelände wurde jedoch bisher nicht begonnen. Nach ursprünglicher Planung sollten Mitte November die ersten Erdarbeiten durchgeführt werden.
Die von REWE mit der Erschließung des Geländes beauftragte Firma („Nordpunkt Service GmbH“) teilt nun mit, dass nach den derzeit vorliegenden ersten Angeboten der Generalunternehmer für das Gesamtvorhaben die Angebotsfrist zunächst bis zum 15.12.2008 verlängert wird, um weitere Bauunternehmen an der Ausschreibung zu beteiligen.
Somit wird der für dieses Jahr geplante Baubeginn für die Außenanlagen, insbesondere für die Erschließungsmaßnahmen, nicht mehr umzusetzen sein. Aus derzeitiger Sicht wird mit den Bauarbeiten nicht vor Februar 2009 begonnen.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Aktuell September 2008
Neuer REWE-Markt in Dassendorf
Baustart in Sicht
In der letzten Sitzung des Gewerbeförderungsausschusses wurde der Bauentwurf des neuen Rewe-Supermarktes an der Kreuzung B207/B404 der Öffentlichkeit vorgestellt. Es handelt sich dabei um einen Flachbau mit einer Verkaufsfläche von 1000 qm – das entsprich rund 400 qm mehr als bisher - und einem im hinteren Bereich aufgestockten Lagerbereich. Etwa 100 Parkplätze sind vorgesehen. Das Investitionsvolumen beträgt ca. eine Million Euro.
In den letzten Wochen wurden von Seiten der Kreis-Behörden noch einige Hürden in den Weg gestellt, die aber Zug um Zug durch gute Zusammenarbeit zwischen Erschließungs-gesellschaft „Nordpunkt GmbH“ und gemeindlichen Gremien beiseite geräumt werden konnten. Somit ist von einem Baustart in etwa zwei bis drei Monaten auszugehen. Im Frühjahr 2009 wird der Markt voraussichtlich eröffnet.
Für uns Dassendorfer bedeutet Rewe nicht irgendeine Handelskette. Wir kaufen bei HOFFMANN ein. Vor diesem Hintergrund ist es uns besonders wichtig, die Zukunft des Inhabergeführten Unternehmens und die damit verbundenen Arbeitsplätze am Ort zu sichern. Bei der immer stärker werdenden Konkurrenz großer Supermärkte in Umland-Gemeinden kann dies auf Dauer nur durch eine Markt- und damit Sortiments-Erweiterung erreicht werden. Auch wenn wir damit in Kauf nehmen müssen, dass der Weg für Fußgänger und Radfahrer über die B207 beschwerlicher wird.
Der bisherige Rewe-Laden hat für unsere Gemeinde eine Treffpunkt-Funktion. Dieser Charakter soll im neuen Markt erhalten bleiben. Ein erweiterter Sitzbereich vor dem Backshop ist dabei ebenso vorgesehen wie ein Stellplatz für die beliebten Verkaufswagen.
Die spätere Nutzung des alten Rewe-Gebäudes steht derzeit noch nicht fest.
Voraussichtlich werden Ärzte, Apotheke und Blumenladen am dortigen Standort bleiben. Ein (Rewe-) Getränkehandel soll in einem Teil des alten Marktes eröffnet werden. Es wird derzeit geprüft, ob das Amt Hohe Elbgeest einen Teil der Räumlichkeiten als Bürgerbüro nutzen könnte. Rewe führt im Oktober weitere Gespräche mit den Eigentümern des Gebäudes und nimmt gern Hinweise unserer Gemeinde auf Interessenten entgegen.
Im südlichen Anschluss an das neue Rewe-Gebäude entsteht ein 30 Hektar großes Gewerbegebiet. An einer Ansiedlung interessierte Firmen können sich mit der Gemeinde Dassendorf in Verbindung setzen. Der Gewerbeförderungsausschuss wird sich in den nächsten Sitzungen mit Möglichkeiten der Vermarktung des Gebietes zu befassen haben.
Martina Falkenberg, Bürgermeisterin
Aktuell Juli 2008
Erschließungsvertrag mit "Nordpunkt GmbH" Südöstlich der Kreuzung B404/B207 liegt das neue Gewerbegebiet der Gemeinde Dassendorf. Ca. 10.000 qm mussten an anderer Stelle als Ausgleich für den Eingriff in Natur und Landschaft bereitgestellt werden. Die Gemeinde konnte dazu kostengünstig einen Teil der Wiese gegenüber Mascato am Müssenweg erwerben (ca.7000 qm). Der Rest der Ausgleichsfläche liegt auf dem Grundstück südlich der Gewerbefläche längs der Bundesstraße.
Die Sicherung dieser Ausgleichsflächen war der letzte Baustein, der für die Rechtskräftigkeit erforderlich war. Im nächsten Schritt war die Erschließung des Gebietes zu regeln. Als erstes sollen die Maßnahmen durchgeführt werden, die zur Erschließung des Sondergebietes für den REWE-Markt (im Eigentum des Vorhabenträgers, Nordpunkt GmbH) erforderlich sind.
Diese Maßnahmen dienen teilweise auch der Erschließung des Gewerbegebietes. Dort hatte die Gemeinde schon vor einiger Zeit den größten Teil der Fläche erworben, damit eventuelle Planungsgewinne bei der Gemeinde verbleiben. Das Sondergebiet für den REWE-Markt hat eine nutzbare Fläche von rund 6.500 qm. Das Gewerbegebiet hat eine Fläche von ca. 13.000 qm.
Der Gewerbeförderungsausschuss hat am 4. Juni den Abschluss eines Erschließungs-vertrages mit Nordpunkt GmbH beschlossen. Mit der Erschließung in der ersten Stufe wurde die Nordpunkt GmbH beauftragt. Gegenstand der Erschließung ist die Fläche des Sondergebietes, des Linksabbiegers, das anschließende Straßenstück (Zufahrt zum Gewerbegebiet und zum REWE-Markt) und die Abwasserkanalisation. (siehe Abbildung).
Für die Erschließungsmaßnahmen, die auch der Erschließung der gemeindlichen Flächen im Gewerbegebiet dienen, fallen Kosten von 260.000 Euro plus MwSt an, von denen Nordpunkt GmbH 50 Prozent trägt. Somit liegen die anteiligen Erschließungskosten für die Gemeinde deutlich niedriger, als sich aus dem Verhältnis der Flächen ergeben würde. Die Kosten der Erschließung im Sondergebiet trägt Nordpunkt GmbH allein.
Mit den Ingenieurleistungen ist ein Büro aus Bordesholm beauftragt, das an anderer Stelle bereits ähnliche Maßnahmen geplant hat, auch hier gilt die hälftige Kostenteilung zugunsten der Gemeinde. An den Landesbetrieb Straßenbau sind rund 30.000 Euro Ablöse (plus MwSt) zu zahlen. Diese werden verlangt, weil Land und Bund mit dem Linksabbieger in den nächsten 30 Jahren zusätzliche Unterhaltungskosten haben.
Die Zahlungen der Gemeinde erfolgen erst, wenn die Erschließungsanlagen fertig gestellt sind. Damit ist die Gemeinde davor geschützt, dass für halbfertige Anlagen bereits Kosten in Form von Abschlägen entstanden sind.
Die Erschließung wird durch die Höhenlage des nördlichen Grundstücksteils erschwert. Anders als bei erster Sicht zu vermuten, liegt dieser Teil tiefer als die maßgeblichen Kanalanschlüsse am Christa-Höppner-Platz. Deshalb wird eine Druckleitung erforderlich, die das Gebiet mit dem sonstigen Kanalnetz verbindet, die später auf die HSE übertragen und Teil des Dassendorfer Abwassernetzes wird.
Die Erschließung der gemeindlichen Gewerbeflächen erfolgt in einem weiteren Schritt. Vorher sollen die jetzt beauftragten Erschließungsmaßnahmen erledigt werden. Die Erschließung der Flächen für den REWE-Markt (Parkplatz) ist Sache der Nordpunkt GmbH. Der nach dem BauGesetzbuch übliche Anteil der Gemeinde an den Erschließungskosten entfällt. Nordpunkt GmbH hat bereits ein Architekturbüro mit der Planung des REWE-Marktes beauftragt. Sobald die Baugenehmigung vorliegt, sollen die Baumaßnahmen beginnen.
Dr. Helmut Rüberg, Ausschussvorsitzender Gewerbeförderung