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Sachsenwald Aktuell Juni 2011

Krippe muss vertraglich geregelt werden

Im öffentlichen Teil der Sitzung des Ausschusses für Bildung und Soziales am 14. Juni erläuterte der Schatzmeister des „Golfclub am Sachsenwald“ seinen Antrag für einen Zuschuss zum Umbau der Driving-Range. 450.000 Euro werden in diese Übungsanlage investiert, um die Attraktivität des Clubs gegenüber Anlagen der Umgebung zu steigern. 350. 000 Euro werden als Kredit aufgenommen,

100.000 Euro bringt der Club als Eigenleistung aus den Rücklagen auf. Eine hohe Rücklage benötigt der Verein jedoch auch, um die hochwertigen Geräte zur Platzpflege zu erhalten und zu erneuern.

So bat der Schatzmeister die Gemeinde um 3.000 Euro Zuschuss, um die Kinder und Jugendlichen weiterhin zu fördern. Sie zahlen nur einen geringen Clubbeitrag, unabhängig davon, ob ihre Eltern Mitglied sind. Weitere Informationen über den Golfclub sind unter www.gc-sachsenwald.de zu finden. Der Ausschuss empfiehlt der Gemeindevertretung, diesem Wunsch zu entsprechen. Es ist übrigens die erste Bitte um Unterstützung des Clubs seit seiner Gründung 1985.

Im nichtöffentlichen Teil beriet der Ausschuss über den Abschluss eines Trägerschafts- und Finanzierungsvertrages mit der evangelischen Kirchengemeinde Brunstorf für die im Bau befindliche „Krippe“ für Kinder von drei Monaten bis drei Jahren. Wie beim Evangelischen Kindergarten sind auch hier die Gemeinden Brunstorf (zwei Kinder) und Hohenhorn (vier Kinder) beteiligt. Sie werden sich entsprechend der Kinderzahl an Bau und Finanzierung beteiligen. 

Wir haben der Gemeindevertretung empfohlen, die Bürgermeisterin zu beauftragen, eine finanzielle Vereinbarung über den Anbau an dem Evangelischen Kindergarten zu erzielen. Ebenso wird die Bürgermeisterin gebeten, mit der Kirchengemeinde einen öffentlich-rechtlichen Vertrag zur Finanzierung der Krippe auszuhandeln, der die Grundzüge des Vertrages zur Finanzierung der Kindergärten (Kinder von 3 bis 6 Jahre) übernimmt.

„Krippe“ und „Kindergarten“ unterscheiden sich in der Betreuung im Wesentlichen dadurch, dass in einer Krippengruppe zehn Kinder von zwei ständig anwesenden Erzieher/innen betreut werden. In einer Kindergartengruppe werden grundsätzlich 18 Kinder von „anderthalb“ Erzieherinnen betreut, es muss hier nur eine Erzieherin ständig anwesend sein. Dadurch entstehen erheblich voneinander abweichende Kosten, die getrennte Verträge notwendig machen.

Der Kindergartenvertrag mit der Kirchengemeinde Brunstorf wurde von den beteiligten Partnern bereits unterzeichnet. Bis die ersten Kinder am 4. Oktober in die „Krippe“ einziehen, wird hoffentlich auch der empfohlene Krippenvertrag unterschrieben sein. Dann haben wir mit unserem bewährten Partner wieder ein vollständig vertraglich geordnetes Verhältnis.

Wilfried Falkenberg, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Soziales  

 

 

Tempo 30 auf dem Bornweg?

Der Ausschuss für Umwelt und Sicherheit der Gemeinde Dassendorf hat sich auf seiner Sitzung am 31. Mai mit der Verkehrssituation auf dem Bornweg befasst. Leider  wird bekanntlich auf dem gesamten „Dassendorfer Ring“ zum Teil erheblich zu schnell gefahren. Am Bornweg liegen jedoch die Alfried-Otto-Schule und der Evangelische Kindergarten. Also sind die jüngsten Verkehrsteilnehmer Dassendorfs hier verstärkt einem ganz besonderen Risiko ausgesetzt.

An der Schule ist die Geschwindigkeit zwar bereits auf 30 km/h begrenzt, am Kindergarten ist derzeit aber noch Tempo 50 erlaubt. Amtliche Messungen auf dem Bornweg haben nun ergeben, dass in allen Bereichen – also auch an der Schule – leider oft deutlich zu schnell gefahren wird. Der gemessene Höchstwert lag bei erschreckenden 90 km/h.

Im Interesse der Sicherheit der Schul- und Kindergartenkinder hat der Ausschuss für Umwelt und Sicherheit daher mit den Stimmen aller Fraktionen einstimmig die Empfehlung an die Gemeindevertretung beschlossen, dass auf dem Bornweg zwischen Kreuzhornweg und Mühlenweg eine Tempo-30-Zone eingerichtet wird. Dabei soll die bisherige Vorfahrtsregelung beibehalten werden.

Dieser Beschluss muss nun noch von der Gemeindevertretung bestätigt werden. Der Amtsvorsteher des Amtes Hohe Elbgeest kann dann beantragen, diese Tempo-30-Zone einzurichten. Es wird also leider noch eine Weile dauern, bis auf dem Bornweg für mehr Sicherheit gesorgt ist.

Dr. Albrecht Sakmann

Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Sicherheit

Gemeinde Dassendorf
buergermeisterin(at)dassendorf.de